Wirtschaft August 2014
Der China Manufacturing Index ................1.8.2014 / 13:00
stieg im Juli 2014 auf 51,7 Punkte gegenüber dem Juni 2014 von 50,7 Punkte. WU Annie, Beijing
Rosneft kauft vom schweizer ...............1.8.2014 / 13:00
Ölförder-Dienstleister Weatherford International acht Landbohrturm- und Workover-Betriebe des Unternehmens in Russland und Venezuela für 500 Millionen US-Dollar. Mark Reipens, Singapore

Die Schweiz wird keine Sanktionen.................4.8.2014 / 10:00

gegen Russland verhängen, bzw.die europäischen Sanktionen übernehmen. Lesen Sie hier weiter.......Madlaina Tschüris, Basel

Die US - Telekommunikationscompany...........4.8.2014 / 10:00
Cisco hat nicht vor, seine Projekte in Russland durch die von Washington verhängten Sanktionen zu kürzen.
Cisco arbeitet im experimentellen Instrumentenbau mit der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS) zusammen und wird dazu ein spezielles Design-Büro zur Entwicklung und Produktion von Geräten unter einer neuen Marke zusammen mit Russland starten.
Die beiden Unternehmen werden gemeinsam die IP-Telefonie und Technik für die Bergbau-Industrie, sowie technische Ausrüstungen und Lösungen produzieren, um die Sicherheit der Mitarbeiter in der Bergbau-Industrie zu erhöhen.
Die gemeinsame Firma wird in den GUS - Staaten tätig werden. Die Geräte werden unter einer neuen Marke hergestellt und vertrieben. Die Tochterfirma von Cisco und der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS) wird auch die License der entwickelten Geräte erhalten.

Anmerkung. Dies wird mit Sicherheit nicht die einzige Kooperation von russischen und us-amerikanischen Unternehmen bleiben. Da die EU sich ja jetzt freiwillig vom russischen Markt genommen hat, haben die us-amerikanischen Companys freie Fahrt.
Russland-Geschäft von Mercedes büßt Gewinne ein
Was ja auch mit den Sanktionen bezweckt wurde. Ganz schön doof, die Europäer.
Tanja Swerka, Moskau

OMV:Sanktionen „keinen Einfluss“ auf South Stream..........4.8.2014 / 10:00

sagte der Vorsitzende der OMV, Roiss. " „Europa würde sich ins eigene Knie schießen, wenn es den Bau verhindert“. Hier lesen Sie weiter.........Katharina Schwert, Vienna

Russlands Obst-Embargo treibt................. 4.8.2014 / 10:00
polnische Produzenten in Bankrott.
Nachdem Russland die Obst-Einfuhr aus Polen verboten hat, stehen polnische Agrarproduzenten nach Angaben der Landwirtschaftskammer der Woiwodschaft Großpolen vor dem Bankrott. Die Kammer macht Politiker in Warschau dafür mitverantwortlich. Kommentar: Man sollte halt immer erst denken und dann handeln.

Update: 7.8.2014 - 12:00
Die Sanktionen gegen Russland treffen Griechenland zur Unzeit. Griechenland exportiert einen großen Anteil seines Obst und Gemüse nach Russland. Nach den Sanktionen gegen Russland hat nun auch Russland Sanktionen gegen den Import von Fleisch, Obst und Gemüse aus Griechenland und Rumänien gestoppt.
Russland hat bereits mit Ecuador, Brazil, Chile und Argentina wegen des Imports von Fleisch, Gemüse und Obst Gespräche aufgenommen.
Auf die verheerenden Auswirkungen auf die griechische Wirtschaft durch die Entscheidung der Regierung über die Teilnahme Griechenlands bei den Sanktionen gegen Russland, hat nun SYRIZA hingewiesen. SYRIZA betonte, dass die Landwirte, die ihr Einkommen aus der Ausfuhr von Obst und Gemüse nach Russland beziehen, damit völlig zerstört werden. Die wichtigste Oppositionspartei fordert die griechische Regierung auf, unverzüglich die Sanktionen gegen Russland aufzuheben.
Und so hat die EU wieder einen Kunden verloren und die europäischen Produzenten bekommen mehr Probleme.
Sind sie nicht süß? Die EU hat den von Russlands Präsident Wladimir Putin am Mittwoch beschlossenen einjährigen Einfuhrstopp für Lebensmittel aus Ländern kritisiert, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt hatten. Putins Entscheidung sei kontraproduktiv und nicht gerechtfertigt, sagte ein EU-Diplomat am gleichen Tag in einem RIA-Novosti-Gespräch.

Wie hätte es denn die EU gerne? Russland sanktionieren ohne Gegenmaßnahmen. Ganz schön naiv. Wer wählt solche Politiker?
Aber auch die USA sind da nicht sehr viel intelligenter.
Das von Russland als Gegenmaßnahme zu den Sanktionen des Westens verhängte Importverbot für Lebensmittel ist eine gezielte Schikane gegen die westliche Geschäftswelt, sagte Trevor Kincaid vom Büro des US-Handelsvertreters (Office of the United States Trade Representative, USTR) am Freitag RIA Novosti. Hm.
Und was sind dann die Sanktionen gegen Russland? Ach ich verstehe. Das sind reine Entwicklungshilfemaßnahmen.
Denn durch die Sanktionen kauft Russland jetzt zB in Ecuador, Brazil, Chile und Argentina ein. Ausserdem will Russsland, dank der Entwicklungshilfe, seine eigene Wirtschaft stärken. Ausserdem wird der Öl - und Gaspreis hochgejagt, was ja auch eine echte Sanktion ( gegen die Verbraucher in der EU /USA ) ist. Russland verdient damit sehr viel mehr Geld. Und kauft dafür Waren in Ländern, die keine Sanktionen gegen Russland verhängt hat. Thx a lot, EU / USA.
Katharina Schwert, Vienna / Nikolétta Laskari, Athen / Tanja Swerka, Moskau

Und der italienische Luxusschneider.............4.8.2014 / 10:00

Sartoria Reale bietet allen Russen, die auf der Sanktionsliste der USA/EU stehen an, jedes Jahr jeweils fünf Geschäftsanzüge gratis bestellen. Hier lesen Sie weiter......
Wir Italiener waren schon immer Schlitzohren. Und egal ob es sich dabei um einen Marketinggag handelt oder nur so ein kleiner Nadelstich gegen die Freunde aus der EU ist, ein paar Politiker werden sich jedenfalls darüber ärgern. Lina Enporia. Rom

Ein paar Zahlen aus den USA..................4.8.2014 / 16:00

Konsumklima Michigan Juli 14 81,8 gegenüber Juni 14 von 82.5
USA: Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe notiert im Juli bei 57,1. nach 55,3 im Juni 2014
USA: Bauausgaben Juli -1,8%. im Juni +0,1%
Mark Reipens, Singapore

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt.......5.8.2014 / 11:00

Google zu boykottieren.
Google bietet auf seiner Plattform ein " Spiel " an, mit dem der Spieler in einem israelischen Jet sitzt und Bomben auf Gaza abwirft.


Auch wenn Page, nach jüdischer Auffassung Jude ist, zeigt es von wenig Empathie als CEO, ein solches " Spiel " anzubieten. Lesen Sie hier weiter.......
Suann McBright,CAL, Santa Monica

Russland hat mit dem Iran ein 5-Jahres-.........5.8.2014 / 17:00

Abkommen über den Kauf von iranischem Öl abgeschlossen. Ausserdem liefert der Iran an Russland nun 10 000 PKW. Beide Deals werden auf Basis des russischen Rubels abgeschlossen.
Desweiteren wird ein Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit angestrebt. In den kommenden fünf Jahren soll die Kooperation im Bauwesen, im Ausbau der Infrastruktur, in der Öl- und Gaswirtschaft sowie bei den Lieferungen von Maschinen, Anlagen und anderen Gütern erweitert werden. Reuters zufolge beläuft sich der Wert des Deals auf geschätzt rund 20 Milliarden US-Dollar.
Es gibt nichts besseres als die Sanktionen gegen Russland. Jetzt haben andere Länder einen neuen Markt und Russland auch einige neue Kunden. Die USA sind not amused. Well done EU Mark Reipens, Singapore

Natürlich glauben auch Sie...................6.8.2014 / 11:00

dass die Rente nicht bezahlbar ist, weil die " Demographie " dagegen spricht und auch, dass es in Deutschland viel zuwenig " qualifizierte " Arbeitskräfte gibt und deshalb aus ganz Europa junge Leute nach Deutschland importiert werden müssen.
Und mit Sicherheit sind Sie auch davon überzeugt, dass der Mindestlohn gaaanz viel Arbeitsplätze kosten wird.
Wie Sie ja überhaupt mehr " glauben " als wissen. Ok, die Dummheit der Wähler ist die Basis des Erfolgs - für Politker. Was Sie aber grundsätzlich nicht stört und immer wieder genau jene Politiker wählen. Ganz schön bescheuert.
Erstaunlicherweise berichtet nun die SZ über einen hochqualifizierten Mitarbeiter, der keinen Job findet. Er ist 54 Jahre alt. Julia Repers, Berlin

Die andere Seite der Medaille " Sanktion ".............6.8.2014 / 13:00

hilft der russsichen Wirtschaft, ihre Exporte erheblich zu steigern.
Der Rubel ist in den letzten Wochen im Verhältrnis zu Euro und US$ um einiges nach unten gegangen. Damit werden russische Güter nun noch wettbewerbsfähiger. Da Russland kaum Einfuhren bei Rohstoffen braucht, wird dies die Handelsbilanz in den nächsten Monaten ins Positive explodieren lassen. Russland wird damit ein hochinteressanter " Schuldner " auf dem internationalen Markt. Allerdings nicht für die USA / EU. Lisa Feld, London

Nachtrag: Die USA / EU haben zwar Sanktionen im Sektor Finanzen und Wirtschaft gegen Russland verhängt. Aber keinem Unternehmen kann verboten werden, eine Niederlassung in Russland zu gründen.
Dies könnte sich jetzt sogar für viel deutsche Unternehmen positiv auswirken. Da Russland, gerade auf dem Sektor Konsumgüter noch erheblich Nachholbedarf ( dies betrifft besonders die Kfz - Industrie, die Unterhaltungselektronik, aber auch die Maschinenindustrie usw ) hat, haben Unternehmen aus diesen Branchen noch erheblich Potenzial. Und Russland wird mit Sicherheit der Gründung von ausländischen, speziell deutschen Unternehmen aus diesen Branchen den Weg erheblich erleichtern. Verlierer werden dann deutsche Arbeitsplätze sein Und Unternehmen, die den russischen Markt jetzt nicht mehr erschließen wollen / können.
Das deutsche Unternehmen Knorr - Bremse wird jetzt in einem Joint Venture in St. Petersburg eine Fabrik für die Produktion von Eisenbahn-Bremssystemen bauen. Es handelt sich um ein neues Produktions- und Engineeringzentrum, das sich auf Projektieren, Herstellung und Wartung von Bremssystemen für Schienenfahrzeuge spezialisieren wird.
Viele deutsche Unternehmen, die sich vor 10 Jahren in China mit Niederlassungen oder Joint Venture niedergelassen haben, wurden damals noch belächelt. Heute trägt dieses Engagement bis zu 40 % des Gesamtumstazes dieser Unternehmen bei.
Der Gesamtbestand an Reserven (inkl. Gold) lag nach dem Stand vom 1. August bei 468,762 Milliarden US-Dollar. Nach dem Stand vom 1. Juli hatte der Wert bei 478,25 Milliarden Dollar gelegen. ( Russische Zentralbank ).
This food ban in Russia will help to reorganize the companies. And you dont need any privatization. Geniously as it is.

update 8.8.2014


und France TV 24 meldet: Russia food ban a ‘nightmare’ for French farmers
Mark Reipens, Singapore

Das wird wohl ein Bumerang...............6.8.2014 / 17:00

für Deutschland.
Wie in den letzten Tagen berichtet, hat die deutsche Bundesregierung dem Konzern Rheinmetall verboten, einen bereits abgeschlossenen Vertrag mit Russland, zur Lieferung der Lasertechnik für das Gefechtsübungszentrum in Mulino an der Wolga, zu erfüllen.
Wie jetzt der der russische Militärexperte Dr. Konstantin Siwkow in einem Interview mitteilte, kann das Gerät auch durch chinesische Lieferanten geliefert werden. Ich vemute aml, dass Rheinmetallin den nächsten Wochen erklärt, dass nun leider ein paar Arbeitsplätze gestrichen werden müssen. Well done, deutsche Regierung. Wieder ein Kunde weniger. Ira McDorsan, Dublin

Nachtrag: Nicht nur für Deutschland wird es unangenehm. Mal sehen, wie die us-amerikanischen Hühnerfabriken reagieren, wenn Russland auch hier Sanktionen verhängt.
Oder die Sojapflanzer, Rinderzüchter, Obstbauern und Pistazzienpflanzer in Kalifornien.
Meine Wette, wenn die Lobbyisten anfangen Druck auszuüben, hat Mr. Obama ein Problem - und kein kleines.
Goodbye, Norwegian salmon.
Goodbye, Dutch cheese Edam.
Goodbye, all Polish apples,
Stroopwafel of Rotterdam
Can we still send our Russian friends some in private package-mail or will all stroopwafels be forbidden to enter Russia? Lets start a stroopwafeltrade, underground with a real smugglerstrail.
Costs the Dutch 800 million and 12 pct of agri exports…those sanctions work well on EU
Martha Snowfield, Los Angeles / Tanja Swerka, Moskau

Mit welchem Gewehr sollen den die US-Amerikaner.............7.8.2014 / 13:00
jetzt amoklaufen?
Nach den Sanktionen gegen Russland können all die braven US-Amerikaner keine Kalashnikov mehr kaufen. Und gerade auf die sind sie doch so scharf.
90 % des Umsatzes der produzierten Kalashnikov gingen in den us-amerikanischen Markt. Vasily Brovko, der Sprecher der Muttergesellschaft von Kalashnikov meinte, dass zur Zeit noch sehr viele der Gewehre in den Lagerhallen der verschiedenen us-amerikanischen Händler liegen.
Das Verbot der Kalaschnikow Verkäufe in den USA führte zu einem Ansturm in den Waffengeschäfte. Das US Department of the Treasury " beruhigte " die Käufer aber mit dem Hinweis, dass die Sanktionen nur neue Lieferverträge beträfe. Die Preise für die Kalashnikov-Gewehre sind in den letzten Tagen in den USA bis zu 40% gestiegen.
Mr. Obama hat damit indirekt das Waffenverbot über Sanktionen umgesetzt. Wow.
Martha Snowfield, Los Angeles

Wird aus der lame duck.....................7.8.2014 / 16:00

ein hart durchgreifender President? Oder ist dies mehr show for the audience?Lisa Feld, London

Mr. Obama hat den Umzug von Walgreen in die Schweiz verboten. Walgreen ist die weltweit größte Apothekenkette und beschäftigt 175 000 Mitarbeiter. Also keine kleine Company.

Grund für diese Maßnahme ist die sogenannte Inversion. Dies meint, dass us-amerikanische Unternehmen um Steuern zu sparen, ihre Zentrale zB. nach Ireland oder Holland oder in die Schweiz verlegen. Am einfachsten ist diese Methode, wenn eine us-amerikanische Company eine zB irische Firma kauft und dann den Hauptsitz nach Ireland verlegt. Damit sparen sich die Unternehmen meist Milliarden US$. Inversion ist nicht verboten und reizt natürlich inzwischen viele Unternehmen.
Archiv 14.7.2014
Im Fall Walgreen hat Mr. Obama, zusammen mit dem Senator Dick Durbin, Walgreen eine totale Steuerprüfung angedroht. Die dann, wenn die Company das Spiel Inversion betreibt, sicherlich sehr teuer geworden wäre.
Nach Bekanntgabe dieses Coup verlor die Company 15 % oder 10 Milliarden US$. Der Dow bekam einen Schock und fiel von 16 493 Punkte auf 16 424 Punkte.
Über die Maßnahme kann man ja streiten. Aber es wäre sinnvoller, würden Präsident und Senat und Abgeordnetenhaus die Eier haben und die Inversion per Gestz verbieten. Dummerweise sind die Republikaner in der Mehrheit. Alledings sind im November 2014 Wahlen und im Momnet würden die Demokraten verlieren.
Das Problem beim Inversion ist, dass, gerade in den USA, einen Menge US-Amerikaner direkt oder indirekt über Pensionsfonds Aktionäre sind. Und natürlich auch von den Dividenden der Unternehmen ihre Rente oder Pension bestreiten. Je mehr ein Unternehmen Steuern bezahlt, umso weniger Dividende kann es ausschütten. Auch ein Grund, warum ich diese harte Maßnahme absolut für bescheuert halte. Lisa Feld, London

Darunter wird Russland auseinanderbrechen.............8.8.2014 / 11:00

dass MTV nun - endlich - in Russland nicht mehr ausgestrahlt wird. Millionen von Russen werden demnächst Selbstmord begehen und 100 000 Russen werden dagegen protestieren. Whoa! What a painful sanction. Tanja Swerka, Moskau

Merken die deutschen Wähler nicht................8.8.2014 / 11:00
wie sie von ihren Politikern auf den Arm genommen werden.
Putin lässt Arktis-Projekt von Rosneft und ExxonMobil starten. Die Investitionen belaufen sich auf 15 Milliarden US$ . Wait.
Die USA verhängen Sanktionen und die EU hechelt wie Waldi hinterher. Unterschied ist, dass die EU ( einschließlich Deutschland ) schwere wirtschaftliche Nachteile haben, während die USA mit Russland große Geschäfte macht. Wow. Ganz schön masochistisch-die Europäer. Hier lesen Sie weiter.....
Mark Reipens, Singapore
Der russische Ölkonzern Lukoil ...................11.8.2014 / 10:00
verkauft weitere Tankstellen. Die Kette von 44 Tankstellen in Tschechien wurden an die
ungarische MOL verkauft.
MOL kaufte im Mai 2014 von ENI die Tankstellenkette Agip in Tschechien. MOL wird mit 318 Tankstellen zum zweitgössten Besitzer von Tankstellen in der Tschechischen Republik aufsteigen.

Lukoil wird auch 75 Tankstellen in Ungarn und in der Slowakei 19 an das ungarische Unternehmen Norm Benzinkút verkaufen. Letzte Woche kündigte das russische Unternehmen an, es wird weitere 240 Tankstellen und sechs Kraftstoffspeicher in der Ukraine an das österreichische Unternehmen AMIC Energy Management verkaufen.
CEO Lukoil Wagit Alekperow erklärte letzte Woche, der Grund für die Verkäufe sei es, sich auf Projekte in Russland zu konzentrieren. An dieser Meldung ist interessant, dass MOL, der ungarische Ölkonzern, eine immer wichtigere Rolle im Ölmarkt spielen wird. Die Beziehungen Ungarns zu Russland sind ausgezeichnet. Für die EU ist das keine so gute Nachricht.
Bert Regardius, Dubai
Langsam brökelt die Front....................11.8.2014 / 10:00
in Europa.
Manolis Glezos, Abgeordneter des Europaparlaments, hat Russland ersucht, griechische Lebensmittel nicht mit einem Embargo zu belegen. Lesen Sie hier weiter...... Mark Reipens, Singapore
Kommentar: Sollte es Mr. Putin den nächsten Wochen gelingen, noch ein paar europäische Staaten zum Nachdenken zu bringen, dürften die Sanktionen bald Geschichte sein. Well done, Mr. Putin.
Rosatom und Saudi Arabien............11.8.2014 / 10:00
wollen beide im Sektor Atomenergie mit China zusammenarbeiten..
Rosatom, der staatliche Nuclear Konzern wurde von China eingeladen zwei neue Atomkraftwerke zu bauen.
Das König Abdullah Center für Atomic und Erneuerbare Energie (KACARE) unterzeichnet eine Absichtserklärung mit der chinesischen National Nuclear Energy Company (CNNC) in Shanghai am Donnerstag über die Zusammenarbeit für die friedliche Nutzung der Kernenergie. WU Annie, Beijing
China................... 11.8.2014 / 10:00
Das chinesische Unternehmen Barong errichtet eine grenzüberschreitende Handelszone und ein Logistikcenter in der Provinz Donging für den direkten Export von Obst und Gemüse nach Russland.
Das Logistikcenter soll den Fernen Osten Russlands mit Gemüse und Obst versorgen. Laut Zhang Chunjie, dem Geschäftsführer von Barong, wird das Center eine Fläche von 70 000 Quadratmeter und eine Lagerfläche von 30.000 Quadratmeter mit Lager-und Kühlhäusern haben . WU Annie, Beijing

Wieder ein Staat der von den Sanktionen gegen Russland ..........11.8.2014 / 11:00
profitiert. Indien.
Russland ist der größte Diamanten-Produzent der Welt. 2013 lag das Produktions-Volumen der russischen Diamanten-Gruppe ALROSA bei 36,9 Millionen Karat. ALROSA produziert 25 Prozent der weltweiten Rohdiamanten. Darauf folgen die Diamanten-Produzenten De Beers und Rio Tinto. Bisher wurden russische Rohdiamanten für Indien über Belgien und Dubai nach Indien exportiert.

Dank der Sanktionen wird die indische Regierung einen eigenen Handelsplatz in Mumbai eröffnen.
Damit sollen die Sanktionen, denen sich ja auch Brüssel als EU - Land anschließen musste, um - gangen. Russland wird mit seinen Rohdiamanten damit mehr erlösen, da ja der " Zwischenhandel " ausfällt. Well done EU. Mark Reipens, Singapore

Gut dass es Sanktionen gegen Russland gibt..............11.8.2014 / 14:00
denn nur so kann man Deutschland klarmachen, dass seine Handelsüberschüsse mehr Probleme als Lösungen sind. Der ECB - Präsident, Mario Draghi, sagte, dass
" There are also signs momentum in the German economy, which provides more than a quarter of the currency area’s output, has halted,....."
Und der Chief Ecconomist der Commerzbank, Jörg Krämer, stellt fest:
Germany is highly export driven. It can’t be immune from what is going on outside,”

Die USA haben einen Anteil an Nahrungsmittelexporten nach Russland von 4%, während die EU der größte Exporteur von Nahrungsmiteln nach Russland mit einem Anteil von 40% ist
Der US-Anteil der Hühnerexporte weltweit beläuft sich auf 50% . Der Export nach Russland liegt hingegen nur bei 6%.
Wäre ich bösartig, würde ich meinen, dass die Sanktionen der USA nicht allein gegen die EU, sondern speziell gegen Deutschland gerichtet sind. Mark Reipens, Singapore

update: 11.8.2014 / 13:00
Russian economy expands 0,8% ( 2.Quartal 2014 ) versus estimated 0,7%
POLAND'S EXPORTS TO RUSSIA FALL -10.7 PCT Y/Y IN H1 2014 -
POLISH STATISTICS OFFICE
( it's good to be a member of EU )

Neues Spiel, neues Glück...................15.8.2014 / 10:00
bei Karstadt.
Für unsere treuen Leser keine große Überraschung, dass der " Retter " der Beschäftigten, Nicolaus Berggruen, nun Karstadt für einen Euro an seinen Geschäftspartner verkauft hat. Wir haben bereits im
Archiv Wirtschaft 7.7.2014
darüber berichtet. Und den Mitarbeitern von Karstadt empfohlen, sich ganz schnell einen neuen Job zu suchen. Sandra Berg London

Update: 17.8.2014 / 10:00
Auch wenn es Ihnen, als Angestellter von Karstadt weht tut, gehen Sie davon aus, dass Ihr Job spätestens Anfang 2015 weg ist. Der neue Besitzer, Benko, hat ungefähr soviel Erfahrung mit Warenhäuser, wie Sie vom Internet - wenig. Und er wird deshalb keines der Warenhäuser von Karstadt " retten ". Es geht nur um die Immobilien. Sandra Berg London

Der dänische Getränkeproduzent...............20.8.2014 / 10:00

Carslberg, gab eine Gewinnwarnung bekannt. Grund dafür sind die Sanktionen gegen Russland. Prost Mark Reipens, Singapore

Endlich eine gute Nachricht..................20.8.2014 / 14:00

für all die " Putin-Hasser ". Die Sanktionen gegen Russland machen sich bereits schmerzlich bemerkbar. Naja, nicht für Russland. Aber für die deutsche Industrie.
Wie das Statische Bundesamt berichtet, sind die Exporte nach Russland im 1. Hj. im Vergleich yty um knapp drei Milliarden Euro gesunken.
Die Ausfuhren nach Russland schrumpften um 15,5 Prozent auf knapp 15,3 Milliarden Euro, wie aus den Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Damit hat sich der Abwärtstrend beschleunigt: In den ersten drei Monaten waren die Exporte nach Russland nur um 13 Prozent gefallen.
Besonders stark leiden die deutschen Auto- und Maschinenbauer unter dem schwachen Russland-Geschäft. Die Exporte von Fahrzeugen und Kraftwagenteilen brachen um 24,4 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro ein, die von Maschinen um 18,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Die Ausfuhr von Nahrungs- und Futtermitteln schrumpfte sogar um 31,9 Prozent auf 420 Millionen Euro.

Recht geschieht es Mr. Putin. Soll er doch sehen, wie er ohne deutsche Produkte zurecht kommt. Ok, Russland ersetzt bereits jetzt alle Produkte, die auf Grund der Sanktionen nicht mehr aus Deutschland geliefert werden, durch südamerikanische und chinesische Produzenten.
Das freut die " Putin-Hasser " und die PR - Agenturen aka Medien aber. Und noch größer wird die Freude, wenn jetzt die betroffenen Unternehmen Arbeitsplätze abbauen. So soll es sein.

By the way. Gäbe es bereits das TTIP - Abkommen, könnten deutsche Unternehmen vor einem Schiedsgericht die Bundesregierung wegen entgangener Gewinne verklagen. Und das würde uns Aktionäre dann sehr gut gefallen. Na schön, dem deutschen Steuerzahler jetzt nicht so wirklich. Die deutsche Bundesregierung kann es ja gar nicht mehr abwarten, bis sie das TTIP unterschreiben darf. Mark Reipens, Singapore

@ Mark: Dafür haben wir ja das Grundgesetz, das Politiker mit einem Schwur dazu verpflichtet
" Schaden vom deutschen Volk abzuwenden".
(2) Der Bundeskanzler und die Bundesminister leisten bei der Amtsübernahme vor dem Bundestag den in Artikel 56 vorgesehenen Eid Sigrid Wafner, Berlin

Nachtrag: Aber auch wir Isländer freuen uns über die Sanktionen der EU gegen Russland. Jetzt können wir endlich noch mehr Fisch und Fischprodukte nach Russland exportieren. Ausserdem können wir nun auch noch mehr Schaffleisch nach Russland exportieren. Thx a lot EU
George Timber, Rejkavik

Der grösste russische Mobilfunkbetreiber MTS........... 22.8.2014 / 13:00

hat einen Vertrag mit dem schwedischen Telcom-Ausrüster Ericsson über 1,5 Milliarden US$ geschlossen. Schweden hat bis jetzt noch keine Sanktionen gegen Russland umgesetzt.
George Timber, Rejkavik