Finanzen April 2013

Diese Woche stehen wieder einmal einige ....................1.4.2013 / 10:00

Zahlen an, die die Börse interessiert:
 ( Naja, zumindest offiziell. Das einzige was uns interessiert, ist nur, das Geld das die FED in den Markt auch im April 2013 pumpt )

Am Dienstag werden die Verkaufszahlen der PKW bekanntgegeben
Am Mittwoch kommt der Service PMI und der ADP Job Report
Am Donnerstag ist " Arbeitslosentag ". Die Arbeitslosenstatistik ist angesagt
Am Freitag dann der große Non-Farm Payrolls Report ( aka jobs report )
Ebenso am Freitag kommt der trade report ( für Laien nicht so interessant )
Aber der Freitagnachmittag ( Ortszeit NYC ) bringt noch eine interessante Statistik:
Der Consumer Credit - Report ( schon interessanter, da er Aufschluss über die Creditabschlüsse der Verbraucher gibt )
Folglich wird die Börse wieder mal richtig volatil. Und das spült Geld in die Kasse. So soll es sein.
Lisa Feld, LON

Das nächste Bollwerk für den US $.................1.4.2013 / 15:00

fällt.
Australia will, neben dem US $, nun die direkte Convertibilität zwischen Aussie $ und Yuan einführen. Dies soll in Zukunft für den gesamten Handel zwischen Australia und China gelten.

Böse Chinesen. WU Annie, Beijing

So " handeln " wir inzwischen den Euro....................1.4.2013 / 16:30

One German Euro = 46 Greek Euros
One German Euro = 43,2 Irish Euros
One German Euro = 32 Italian Euros
One German Euro = 12 French Euros
Zwar nur ein Joke, aber ein Stückchen Wahrheit ist drin. Have fun.

Lisa Feld, LON

Das beruhigende an der Spekulation .................1.4.2013 / 17:00

ist die Tatsache, dass nicht nur " Kleinanleger " bei Derivaten meist Verluste einfahren.
Auch Banken setzen auf Derivate - und gehören meist zu den Verlierern. Die italienische Monte dei Paschi gab bekannt, dass sie ein paar Milliarden Euro verloren hat. Davon allein bei Derivaten

730 Millionen Euros .

Ok, Penuts im Vergleich zu den anderen Verlusten die aus faulen Anleihen kommen. Also freuen Sie sich, dass Sie in illustrer Gesellschaft sind. Na schön, Ihre Verlust müssen Sie halt selber tragen. So what? Lina Enporia. Rom

Wie Sie schnell Geld................2.4.2013 / 14:00

verdienen oder verlieren können, das zeigt das Beispiel " bitcoin ".

Archiv Aktuelles 27.3.2013

Grundsätzlich mag die Idee am Anfang ja nicht so schlecht gewesen zu sein. In den letzten zwei Wochen, als das Problem mit Cypern begann, wird diese virtuelle Währung zum Musterbeispiel einer Blase.
Die Basis von bitcoin ist ja der Glaube, dass alle Währungen früher oder später kollabieren und dass Staaten keine direkten Zugriff auf das virtuelle Geld der Teilnehmer haben. So weit so gut ( obwohl natürlich das Kollabieren einer Währung keine sehr gute Basis dieser Währung ist ).

Nun aber haben wir inder Finanzindustrie ja immer Interese an neuen Assets. Und da bietet sich bitcoin förmlich an. Es gibt bereits zwei Handelsplattformen, auf denen Sie nun " short " oder
long " auf diese Wunderwährung spekulieren lönne. Was bereits kräftig passiert.
Bitfinex
ICBIT

Damit hat sich eine " faire  " Bewertung zu anderen Währungen erledigt. Um sich mal die exorbitanten Schwankungen des Wechselkurses zwischen 1 BTC ( bitcoin ) und dem US $ zu Gemüte zu führen, sehen Sie sich die Live Kurse hier an. Ein zuverlässiges Zahlungsmittel sieht anders aus. Lisa Feld, LON

Update: 3.4.2013 / 14:30

So sieht eine Blase aus. Bitcoin marschiert gerade von einem Hoch zum anderen. Und die " Schäfchen " stürzen in die neue Wunderwährung. An einem Tag von 118 US $ auf 147 US $
Schafe laufen gemeinsam - ein Adler fliegt allein.
Lisa Feld, LON


Update: 3.4.2013 / 18:30

Wie ich ja bereits geschrieben habe, sind wir natürlich immer an neuen Assets interessiert, die wir nach Bedarf hoch oder runter jagen können. Jetzt steigen langsam einige Hedgefonds in bitcoin ein. Sie werden noch überrascht sein..............Lisa Feld, LON

* If you are a hedge fund or know of a hedge fund who is investing in Bitcoins, please send an email to jlaroche@businessinsider.com. We will be discreet. Jungs, das könnt Ihr vergessen. Wir sagen Euch bestimmt nicht, wie wir und seit wann wir das Spiel mit bitcoin spielen. So lieb haben wir unser Konkurrenten auch wieder nicht.Lisa Feld, LON

Update: 4.4.2013 / 14:00

Keine so gute Nachricht für die Fans von bitcoin. Der größte Marktplatz von bitcoin wurde gehackt. Der " Preis " stürzte von US $ 147 auf nunmehr 115 US $. Mein Mitleid mit all den Irren die sich ein neues Geldsystem schaffen wollen, ist ganz gering. Lisa Feld, LON

And the winner is.................2.4.2013 / 14:00

Mr. Warren Bufet - und Sie. Aber nur, wenn Sie meiner langfrist Empfehlung gefolgt sind.
Mr. Buffet ist nich ein bisschen früher eingestiegen.

Tesla hab ich ja bereits

Archiv Finanzen 31.3.2011
Archiv Finanzen 3.6.2011
Archiv Finanzen 26.6.2012

empfohlen.

Wer am 31.3.2011 zum Kurs von 19.07 Euro gekauft hat, freut sich heute über den Kurs von 34,53 Euro freuen. Oder über 15,46 Euro Gewinnn = 81,06 %. in zwei Jahren.  Na schön, nicht soo viel. 

Andererseits dürfte Ihre Fondsanlage oder Ihre Lebensversicherung dagegen alt aussehen. Der Kurs könnte heute nochmal einen kleinen Schub bekommen. Es steht noch ein conference call des CEO Elon Musk aus. Und liegen lassen. Lisa Feld, LON

Cypern musste scheitern..................4.4.2013 / 14:00

weil die Bankleinlagen ein Vielfaches des Bruttosozialproduktes von Cypern war. So die wenig qualifizierte Meinung des Superministers Schäuble. Dann wollen wir uns mal die anderen Bank ansehen .Lisa Feld, LON

Gute Nachrichten für Aktionäre....................4.4.2013 / 14:00

kommen von der Bank of Japan ( BoJ ). Sie will nun massiv auch Aktien amerikanischer Unternehmen auftauchen. Well done.
Die ECB belässt den Zinssatz bie 0,75 % und die Einlagefazilität bei 0 %.

Die Bank of England ( BoE ) belässt ihren Leitzins beim 0,5 % und wird ihr Aufkaufprogramm für Staatsanleihen in Höhe von 375 Milliarden Pfund weiterführen. Lisa Feld, LON

Wer war denn dieser Bösewicht................5.4.2013 / 14:00

der bis heute früh 5:45 den Dax Future mit 1,2 Milliarden US$ hochgezogen hat und dann auf einen Schlag verkauft hat? ( verkaufen musste )
So ein Schlingel ( wie meine deutsche Großmutter zu sagen pflegte). Aber der Vorteil dieser Aktion ist, dass eine Menge " longs " auf der Strecke blieben. Wenn man sehr böse wäre, ( was ich nie bin ) könnte man glauben, dass ein paaar Banken ihre ganzen Long - Zertis killen wollte.
Lisa Feld, LON

Das geschieht diesen russischen Oligarchen...............5.4.2013 / 14:30

und den anderen bösen Steuerhinterziehern zu recht. So denken mit Sicherheit auch Sie. Hm,
Das kitzekleine Problem daran ist, dass Cypern sehr wohl ein " Modell " war. Und hier wurde probiert was in einem oder zwei Jahren in der gesamten EU gelten wird. Der sogenannte bail-in. Im Gegensatz zum bail-out, bei dem der Steuerzahler die Banken bisher gerettet hat, wird in Zukunft der Kontoinhaber, der Aktionär oder der Anleihenhalter einer Pleitebank eben zur Rettung beitragen. Meine Meinung dazu kennen Sie ja:

Archiv Finanzen 26.3.2013

Und langsam mehren sich die Stimmen, die die Idee des bail-in für gar nicht so schlecht halten.

Der CEO der Unicredit, Töchter sind die HypoVereinsbank und die Bank Austria, jedenfalls hat sich mit dem Gedanken schon vertraut gemacht. Naja, keinWunder, die Unicredit dürfte sehr bald Probleme bekommen. Was aber unsere reglemäßigen Leser nur gering erstaunt:

Archiv Aktuelles 12.9.2011
Archiv Finanzen 14.11.2011
Archiv Finanzen 20.6.2012

Und jetzt lesen Sie hier was der CEO der Unicredit so meint.......
Und hier noch das Wallstreet Journal...........

Was können Sie tun, um Ihr Geld zu erhalten? Ganz einfach.
Transferieren Sie Ihr Geld auf eine englische Zweigstelle der HypoVereinsbank oder der Bank Austria. Besser allerdings ist eine Kontoeröffnung die Sie leicht per Internet machen können, auf einer reinrassigen englischen Bank. Als Europäer können Sie absolut legal Ihr Geld in der gesamten EU anlegen, bzw. Konten führen.

Keine schlechte Idee ist es, ein bisschen mehr Bargeld zu Hause zu haben. Aber ok, ich weiß ja, dass Sie unseren Infos hier sowieso keinen Glauben schenken. Lisa Feld, LON

Wer jetzt noch Bankanleihen...................6.4.2013 / 10:00

oder Produkte wie irgendwelche Fonds die von Banken aufgelegt werden kauft, oder wer tatsächlich so naiv ist, zu glauben, dass Cypern die große Ausnahme gewesen sie, der ist schlicht dumm.

Denn spätestens ab 2014 werden die Besitzer von Bankaktien, Anleihebesitzer und die Besitzer von Girokonten und Spareinlagen die Retter der Banken sein. Das Problem das auf Sie zukommt wird in zwei Schritten durchgezogen.

Die Bankenaufsicht ist der erste Schritt zu einer gemeinsamen Bankenunion. Die Bankenunion wiederum sieht auch die gemeinsame Einlagensicherung in der Euro-Zone vor. Was im Umkehrschluss die Heranziehung von Guthaben aller Bankeinlagen in der Euro-Zone zur Bankenstützung und Sanierung zur Folge hätte.
Im Klartext, Sie werden als Kontoinhaber, Aktionär oder Halter eine Bankanleihe, egal welche Bank pleite geht, in Zukunft für alle Banken in der EU haften. Und fröhlich zähneknirschend bei der Sanierung der maroden europäischen Banken helfen. Lesen Sie hier weiter.......
.
Bert Regardius, Dubai

Warum der Vergleich von Indizes.....................8.4.2013 / 14:00

völlig sinnlos ist?

Sehen wir uns mal den Dax im Jahr 2000 an. Da befand sich der Höchststand auf rund 8 070 Punkte. Aaaaber die Marktkapitalsierung aller DAX-Unternehmen, also der Wert der Unternehmen, die im DAX versammtelt waren ( auch hier hat sich einiges geändert ) lag bei rund 1,3 Billionen Euro.

Dann sehen wir den Dax im Jahr 2006 an. Der Höchststand war bei rund 8 101. Aaaaber die Marktkapitalisierung war nur noch 1 Billion Euro.

Im Jahr 2013 aber liegt die Marktkapitalisierung aller DAX - Unternehmen nur noch bei 0,9 Billionen Euro.
Obwohl also immer 30 Unternehmen im DAX vertreten waren ( sind ) sank die Marktkapitalisierung innerhalb von 13 Jahren um 0,4 Billionen Euro.
Und was sagt und das über mögliche Höchsstände über die 8 101 aus? Nichts. Aber als Marketingargument klingt es gut. Und beruhigt die " Muschelwerfer aka Analysten.
Lisa Feld, LON

Mal sehen, wann ganz viele ...................9.4.2013 / 14:00

aufschreien weil sie eine Menge Geld verloren haben. Der Irrsin mit bitcoin geht weiter. Perfect.
Lisa Feld, LON


Ein interessanter Chart....................9.4.2013 / 17:30

den heute das Bureau of Economic Analysis der FED veröffentlicht.

Die Frage die mir auch immer wieder von unseren Anlgern gestellt wird: Wieso wächst die us-amerikanische Wirtschaft trotz der enorm steigenden Arbeitslosenzahlen ?

Natürlich pumpt die FED jedes Monat 85 Milliarden US $ in den Markt. Verglichen mit dem Anstieg von DOW und S&P ( dem wichtigeren Index ) sind das zwar nicht unbedingt Peanuts. Auch der Retail -Handel bringt immer noch passable Zahlen. Also eingekauft wird in den USA immer noch ganz gut. Der Grund für die scheinbar widersprüchlichen Zahlen können Sie in dem Chart gut erkennen:


Mit den steigenden Hauspreisen und den ebenos steigenden Indices wird wieder weniger gespart und das ( scheinbar ) verdiente Geld in die Wirtschaft gepumpt. Hinzu kommt hier noch der Steuereffekt. Im Januar findet immer der "payroll tax holiday" - Effekt hinzu. Viele US - Amerikaner erhalten dann auch Steuern zurück.

Dazu eine Chart von Gallup, dem größten Umfragekonzern der USA:

" Wieviel Geld haben Sie gestern, ausgenommen für einen Hauskauf, für ein Auto oder für die normalen Haushaltsausgaben ausgegeben : "


So ganz schlecht ist also die Geldpolitik nicht. Denn sie sorgt für steigenden Kurse an den Börsen - und damit für mehr Kaufkraft der US - Amerikaner. Weiter so.
Auch wenn alle, vorwiegend deutsche Puristen aufjaulen, dass dies kein " echtes " Wachstum sei. Ein ehemaliger deutscher Bundeskanzler sagte einmal. " Entscheidend ist, was hinten raus kommt ". Und als professionelle Anleger interesssieren uns nur sehr wenig die " reine " Lehre. Mark Reipens, SIN

Und hier gleich noch eine gute Nachricht..................9.4.2013 / 18:30

aus den USA.

Auf Grund einer Vereinbarung zwischen den hypotheken servicers und den Bundesbehörden erhalten die Hypothekennehmer nunmehr Geld von den gößten Banken zurück. Wie sich in einem langen Prozess herausstellte, wurden 4,2 Millionen Besitzer von notleidenen Hypotheken von den Banken in den Jahren 2009 und 2010 hinters Licht geführt.

So besaß keine große Bank einen urkundlichen Besitzanspruch auf das zu pfändende Haus. Ausserdem wurden die Pfändungen der Häuser mit robo-signing unterschrieben. Also nicht nach Einzelfallprüfung, sondern beauftragte Sub-Unternehmer die im Auftrag der Banken arbeiteten, haben die Pfändungsbeschlüsse unterschrieben.

Die betroffenene Banken sind Bank of America Corp. Citigroup Inc., HSBC Holdings PLC, J.P. Morgan Chase & Co. MetLife Inc., PNC Financial Services Group Inc. Sovereign, SunTrust Banks Inc., U.S. Bancorp und Wells Fargo & Co. Goldman Sachs Group Inc. und Morgan Stanley.

Die Rückzahlungen an die Schuldner beläuft sich zwischen US $ 300 und US $ 125 000. Insgesamt werden in den nächsten Tagen insgesamt 3,6 Milliarden US $ ausbezahlt.

Wieder zusätzliche Kaufkraft die in den Markrt gepumpt wird. Alles wird gut, sagt Lisa.
SuRay Ashborn, NYC

500 - Euro- Scheine sollen aus dem Verkehr gezogen ................10.4.2013 / 15:00

werden.

Dies hat Athanasios Vamvakidis, Analyst von der Bank of America, der Europäischen Zentralbank empfohlen.
Die Begründung ( für das Publikum ): Ein Verzicht auf die 500-Euro-Banknote würde die europäische Gemeinschaftswährung schwächen und dadurch die Exporte vorantreiben und die Arbeitslosigkeit nach unten drücken.

Alle Inhaber von 500 Euro-Scheinen soll die ECB aufrufen, das Bargeld in einer bestimmten Zeit bei den europäischen Banken zu hinterlegen. Damit könnte man das Schwarzgeld leichter feststellen. Na dann. Spannend was die Bundesrgierung in Deutschland nach der Wahl so alles machen wird (könnte ). Mark Reipens, SIN

Der Kauf eines Senior Partner von.......................11.4.2013 / 14:00

KPMG kann ein echtes Schnäppchen sein. Er kostet 25 000 US $ in bar, ein paar teuere Dinner und eine Rolex.


Scott London bei der Geldübergabe mit seinem Golffreund

Für diesen Preis gab der Senior Partner von KPMG, Scott London, einige Tipps an einen Investor der deshalb in Herbalife investierte.
KPMG hatte den Auftrag Herbalife zu überprüfen. Der Investor machte mit diesem Tip 100 000 US $. Ein ziemlich mickriger Gewinn für die getätigten Auslagen. KPMG hat den Senior Partner gefeuert.
Der Senior Parner war 29 Jahre bei KPMG.
Richtig so. Wer sich wegen solcher Peanuts bestechen lässt kann nur eine Niete sein. Aber - Gier schlägt Hirn. Wobei ich eher glaube, dass der Bub eine gewisse Profilneurose hat. Bryan Shaw ist ein Golffreund, Juwelier und Diamantenhändler in Los Angeles.

Deshalb auch der geringe Profit, der vielleicht für einen Juwelier viel sein mag. Ein echter Investor würde wegen 100 000 US $ Profit nicht unbedingt rund 50 000 US $ einsetzen.

KPMG sind die Anfangsbuchstaben der vier Partner, die alle eine eigene Company für die Buchprüfung von Unternehmen haben.
K steht für Klynveld, Gründer von Klynveld Kraayenhof & Co. in Amsterdam in 1917

P steht für Peat, Gründer der Accounting Company William Barclay Peat & Co. in London in 1870.

M steht für James Marwick, Mitbegründer der Accounting Comp. Marwick, Mitchell & Co. in New York City in 1897.
G steht für Goerdeler, Vorstand der Accounting Comp. Deutsche Treuhand-Gesellschaft (DTG)
Lisa Feld, LON

Heute berichten wieder eine Menge Companys ...............11.4.2013 / 17:00

über das 4.Quartal 2012. Hier finden Sie die Liste für heute........ Mark Reipens, SIN

Sie kaufen sich regelmäßig Anteile an........................13.4.2013 / 12:00

einem Fond.

Ganz einfach, weil Sie glauben, Sie haben zu wenig Ahnung von Börse, Aktien, Anleihen und all dem Kram. Dem kann jetzt abgeholfen werden.

Ein " Kollege " beschreibt sehr einfach und klar, warum Sie vielleicht doch mal überlegen sollten, sich mehr für Finanzen, und seien Ihre Anlagebeträge noch so klein, denn um alberne Fußballspiele zu kümmern. Wenn Sie diesen Beitrag, der wirklich ganz einfach und klar beschreibt, was mit Ihrer Anlage geschieht ( geschehen ist ), dann kommt, hoffentlich , auch bei Ihnen endlich mehr Interesse für Ihre Finanzplanung auf.
Ein weiterer Effekt dürfte sein, dass Sie all den bullshit, den Sie in Ihrem Lieblingsblatt lesen, ganz schnell zum Fensterputzen benützen.
Dabei meinen großen Respekt an den Blogger, der es schafft schwierige Zusammenhänge, ganz einfach zu erklären.
Und jetzt nehmen Sie sich ein bisschen Zeit und lesen hier weiter.......
.Lisa Feld, LON

Gibt es tatsächlich noch Leser...................13.4.2013 / 13:00

von SPON? Und vor allem, glauben diese Leser tatsächlich, was der SPON, in diesem Fall von der Nachrichtenagentur Reuter kommentarlos übernommen hat?

Die Headline :

"EU-Kommissar: Reiche Sparer sollen schon bald für Banken haften "

scheint ja die große Mehrheit der SPON - Leser zu beruhigen. Besser ihre soziale Ader zu treffen.

Nur leider erzählt der Artilkel nicht einmal die halbe Wahrheit.

Worum geht es? Die EU will ab 2015 nunmehr neue Regeln für die maroden europäischen Banken einführen.

Zitat:

"Zuerst die Aktionäre, dann die Gläubiger und dann die Anleger mit mehr als 100.000 Euro, wenn das notwendig ist, dann der Bankensicherungsfonds, dessen Aufbau wir von allen Mitgliedstaaten verlangen, wenn das noch nicht geschehen ist.............."

Klingt ja so, als würde dies halt die üblichchen Verdächtigen betreffen. Also Griechenland, Spanien, Portugal usw. ( Lesen Sie dazu dann auch die Leserkommentare) .

Leider hat der SPON vergessen, dass diese Maßnahmen begründet sind, auf der Schaffung einer europäischen Bankenunion. Und die wiederum sieht vor, das ALLE Mitglieder, bzw. Konteninhaber der EU für JEDE marode Bank in der EU haften! Also nicht nur die Konteninhaber, Anleihenbesitzer und Aktionäre der maroden Bank in den jeweiligen EU - Mitgliedsländern.

" Der Begriff „Bankenunion“ entspringt aktuellen finanzpolitischen Kommunikations-Herausforderungen und nicht volkswirtschaftlicher Theoriebildung. Konkret werden damit in der politischen Diskussion auf europäischer Ebene meist folgende Maßnahmen gemeint:

eine Finanzaufsichtsbehörde mit Entscheidungsmacht für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion,

die Möglichkeit, Finanzhilfen aus dem Rettungsfonds Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) direkt an angeschlagene Kreditinstitute zu vergeben anstatt diese an Staaten zu leisten,

ein Zusammenschluss aller nationalstaatlichen Systeme der Einlagensicherung der Banken.

So und jetzt dürfen Sie jubeln, dass auch Sie mit Ihren Einlagen bei einer deutschen Bank zur
" Rettung " einer spanischen Bank beitragen dürfen. Nice Weekend. Mark Reipens, SIN

Schlechter Tag für die Goldfreaks........................15.4.2013 / 10:30

denn Gold stürzte im freien Fall innerhalb von drei Tagen von US $ 1 560 auf inzwischen US$ 1 434. Aber Gold ist ja ein Krisenmetall und die Versicherung gegen Inflation. Manche lernen nur durch die Praxis. Oder auch nicht. Lisa Feld, LON


Beim Click auf das Bild sehen Sie den altuellsten Kurs.

Der Ausverkauf Griechenlands ist im vollem Gang.................15.4.2013 / 14:00

Ekaterina Rybolovleva, die Tochter des Business Magnaten Dmitry Rybolovlev hat die Insel Skorpios für 100 Millionen engl. Pfund gekauft. Danke EU, EMF und ECB. Nikolétta Laskari, ATH

Die zypriotische Bank Laiki ....................15.4.2013 / 14:00

blockt 25, 8 Millionen US $ der russischen Sovcomflot. Sovcomflot gehört zu den größten Reedereien der Welt. Sie besitzt 158 Öltanker mit einer Gesamtkapazität von 12,24 million dwt, sowie 10 neue Tanker mit einer Kapazität von 1,19 million dwt.
Sie als " Oligarchen zu bezeichnen wäre schlichte Manipulation. Sie beschäftigt zur Zeit 5 668 russsische Seeleute incl Offiziere und 2 213 Mitarbeiter an Land.
Das beschlangnehmte Geld dient für die laufenden Zahlungen der Mitarbeiter ( Verwaltung, Schiffscrew usw. )
Birgit Maker, Zypern

PS. Bei mir macht sich der Verdacht, nach mehreren Gespächen mit einigen Quellen, breit, dass das " Modell Cyprus " weniger der Rettung des Staates Cyprus oder der Banken ist, sondern hier der " Kalte Krieg " zwischen der EUn, ECB und IMF gegen Russland stattfindet.
Allerdings sind auch meine Quellen etwas ratlos über das Verhalten von Putin. Es könnte sein, dass da noch einiges aus Russland zu hören ist.
Birgit Maker, Zypern

Damit Sie sich in Deutschland schon einmal...............15.4.2013 / 14:00

darauf vorbereiten können, wie in Zukunft mit Ihren Anlagen ( Girokonten , Sparbücher usw. ) bei einer Bankenpleite, bzw. bei der Installation der Europäischen Bankenunion mit Ihrem Geld verfahren wird. Hier die Anweisungen der zypriotischen Zentralbank. 

Und schreien Sie niee auf, wernn dies auch in Deutschland umgesetzt wird ( dank EU ) Wir haben Sie gewarnt. Birgit Maker, Zypern

Wer sich schön brav an meine Aktienempfehlungen............15.4.2013 / 15:00

gehalten hat, wird sich jetzt besonders über eine empfohlene Aktie freuen. Münchener Rück.

Mehrmals hab ich auf diese Aktie hingewiesen. Der letzte Empfehlungskurs lag bei € 115,00 . Das war im Juli 2012. Geduld zahlt sich aus. Heute steht das Teil bei 155,00 €.
Hätten Sie also statt in Ihren Urlaub € 5 000 investiert, dafür rund 50 Stück Münchner Rück gekauft, hätten Sie, incl. der Dividende, eine schönen Grundstock für ein weiteres kleines Vermögen gelegt. Aber klar, Urlaub ist wichtiger.Kein Mitleid.

Und Ihre LV, Riesterrente oder Rüruprente sieht dagegen alt aus. Wie übrigens auch bei den anderen beiden empfohlenen Aktien.

Archiv Finanzen 23.3.2011
Archiv Finanzen 23.7.2012

Ausserdem dürfen Sie sich jetzt, Ende April noch über eine Dividende von 7 € freuen. Well done.

Warum ich seit Januar 2013 meine Tips nur noch im PW-geschützten Bereich empfehle hat einen ganz einfachen Grund. Nur wer wirklich Altien kaufen will, wird sich anmelden. Der Rest ist uninteressant. Lisa Feld, LON

Dumm gelaufen für die Freaks von bitcoin.....................16.4.2013 / 11:00

wenn man diesen Chart ansieht. Von knapp US $ 250 auf jetzt US$ 57. Wow. Ob irgendjemand etwas daraus gelernt hat ? Eher nicht. Lisa Feld, LON


Was für uns schon seit Wochen bekannt war.................16.4.2013 / 13:00

ist nun ganz offiziell.

Nämlich, dass nun auch die Kunden einer maroden Bank für die Schulden dieser Bank einstehen werden. Meine Meinung dazu haben Sie ja bereits gelesen.

Archiv Aktuelles 26.3.2013

Mein Ratschlag an all jene, die ja die berüchtigten 100 000 Euro nicht nur als Sparkapital auf dem Konto haben, sondern kleine Unternehmen, die regelmäßig ihre Lieferanten bezahlen müssen, die Löhne an ihre Mitarbeiter überweisen oder auch nur Kundengelder verwalten (zB Agenten die für ein Unternehmen zwar Ware verkaufen, den Rechnungsverkehr aber über ihr Konto mit dem Unternehmen abwicklen ) ist ganz einfach.

All jene, die im Prinzip nur Kundengelder verwalten und diese immer an das Unternehmen weiterleiten müssen für das sie arbeiten, sollten schnellstmöglich einen versierten Anwalt aufsuchen. Dieser soll Ihnen einen Vertrag entwerfen, den Sie dem Unternehmen, für das Sie diese Kundengelder einnehmen ( auch Handelsvertreter mit Inkassobefugnis sind davon betroffen ) vorlegen und unterschreiben. In diesem Vertrag muss rechtsverbindlich geklärt werden, dass Sie bei der Insolvenz der kontoführenden Bank NICHT für die eingegangen Kundengelder haften. Besser Sie sichern sich jetzt rechtlich ab, als im Notfall für Kundengelder zu haften!

1. Suchen Sie sich eine Bank die in England sitzt aber keine Tochtergesellschaft einer deutschen Bank ist. Es ist keine Straftat sein Geld in der EU bei irgendeiner Bank zu führen. Ich empfehle Ihnen eine Bank in Greatbritain zu wählen. Keine Regierung in GB wird auch nur ein Gesetz oder eine Verordnung der EU mittragen, die eine Kapitalflucht aus GB forciert. Was sofort der Fall wäre, wenn diese Regelung auch für GB gültig wäre.

2. Glauben Sie nicht, dass die ständig genannten 100 000 Euro sicher sind. Diese Grenze dient nur der Beruhigung der etwas doofen Anleger - und soll auch ein bisschen den Neid anfachen. Aber, wie oben geschrieben. Nicht alle Kontoinhaber von 100 000 Euro Guthaben auf dem Konto sind die " Oligarchen
".

3. Verteilen Sie Ihr Geld auf mehere Banken in Europa. Und bleiben Sie immer unter 20 000 Euro. Denn das wird die wahre Grenze werden. Nicht gleich, aber in spätestens zwei Jahren. Wenn Sie dann allerdings reagieren wollen ist es zu spät. Gehen Sie davon aus, dass die gleichen Kaptialverkehrskontrollen stattfinden werden wie dies bei bei Cyprus der Fall ist.

4. Bargeld ist immer noch die sicherste Form, große Teile seines Vermögens zu sichern. Nicht umsonst drängen immer mehr EU - Länder darauf, den Bargeldverkehr einzuschränken.

Herr Schäuble hat ja bereits klar gesagt wohin die Reise gehen wird:

Zitat:

" Bundesfinanzminister Schäuble geht noch einen Schritt weiter. Er hat soeben Bargeld als ein "intransparentes Zahlungsmittel" bezeichnet, das vor allem "Geldwäschern" zugute kommt, die die Herkunft des Geldes verschleiern wollen.
Ginge es nach Schäuble, müssten alle Geschäfte bargeldlos abgewickelt werden, weil nur so kontrolliert werden kann, woher das Geld stammt und wohin es fließt. Geheimniskrämerei ist out, radikale Offenheit ist das Gebot der Stunde.

Trotzdem wird Bargeld in Zukunft überlebenswichtig. Es ist fast unmöglich für die gesamte EU Bargeld zu verbieten.

5. Gehen Sie davon aus, dass, wie bei Cypern auch, auch die Credit Card zu Ihren Vermögenswerten zählen wird.Haben Sie zB. ein Limit von 5 000 Euro auf Ihrer CC, dann zählt dies, faktisch korrekt, auch zu Ihrem Vermögen. In Cypern ist dies Realität.

Ich kann Ihnen nur dringend empfehlen jetzt aktiv zu werden. Glauben Sie mir. All jene die über wirklich große Vermögen verfügen, haben ( oder sind daran ) bereits Vorsorge getroffen. Gehen Sie davon aus, reich werden ( bleiben ) Sie nur, wenn Sie besser pokern, als Ihr Counterpart. Expect the unexpected.
Zum Schluss. Ersparen Sie mir mails mit Ihren Kommentaren. Und auch welche, in denen Sie glauben, mich fragen zu müssen, welche Bank ich Ihnen empfehlen würde. Ich bin nicht Ihre finance- nanny. Lisa Feld, LON

Die ganzen Ecxel -Tabellen sind schlicht für den Müll...............17.4.2013 / 13:30

wie gerade eine Internetzeitung entdeckt hat.

In Jahr 2010 wurde mal von Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff ein " Ökonomie Papier " erstellt, mit dessen Hilfe bewiesen werden sollte, dass hohe Staatsverschuldung zu niedrigen oder negativen Wirtschaftswachstum geführt hätte.

Dummerweise stellt sich jetzt heraus, dass diese " Erkenntnis " leider auf falschen Formeln in der Excel - Tabelle basiert. Ich bin keine Freundin von irgendwelchen Erkenntnissen der Volkswirtschaftler, Analysten und anderen voodoo voodoo - Priestern und Muschelwerfern.

Dass aber beim Erstellen einer Excel - Tabelle immer Fehler enthalten sind, hat schlicht mit der Vielzahl von Formeln zu tun die man braucht um irgendein Resultat zu erhalten. Wenn Sie sich das Meisterwerk der beiden " Ökonomen antun wollen, clicken Sie hier......
Mein Tip,sparen Sie sich die Zeit, es ist sowieso nur bullshit. Entsetzt bin ich eher darüber, dass all der Müll den die Muschelwerfer tagtäglich in die Arena schmeissen, tatsächlich von irgend jemanden ernst genommen wird.
Lisa Feld, LON

Natürlich wird spekuliert ....................17.4.2013 / 13:30

wieso speziell der DAX mehr als 200 Punkte innerhalb von einer Stunde verlor.

Die Lösung ist ganz einfach. Deutschland ist der größte Markt für Zertifikate. Und jetzt wurden mit einem Schlag alle " Longs " , die einen knockout von rund 7 500 Punkte hatten
( und das waren eine Menge ) abgeschossen. Mark Reipens, SIN

Da waren es nur 14 ......................18.4.2013 / 15:00

Länder, die nun für den als Wundermittel gefeierten EFSF.

Sie wissen schon, dieses seltsame Bondkonstrukt bei dem alle 17 EU - Länder für die aufgelegten " Eurobonds " haften. Dummerweise verabschieden sich langsam aber sicher eine Reihe von Staaten aus der Haftung.
Das gute ist, Deutschland darf ein bisschen mehr haften. Von bisher 27,1464 % auf nun 29 % des Gesamtvolumens. ( Peanuts )

Dieser Blogger erklärt das Märchen von der gemeinschaftlichen Haftung, nach dem Motto " Alle für Einen ". Falsch, bald wird es heißen , " Einer für Alle ". Und dafür wird die deutsche Bundeskanzlerin geliebt. Bert Regardius, Dubai

Besser ein Ende mit Schrecken................20.4.2013 / 12:00

als ein Schrecken ohne Ende.
Unter diesem Motto wollen die Lebensversicherungen nun den Markt verlassen. Mehrere Unternehmen, darunter die Ergo-Tochter Victoria Leben und die Bayerische Beamten Lebensversicherung, haben sich daher für einen "Run-Off" ihres Versicherungsgeschäfts entschieden.
In diesem Fall werden keine neuen Policen mehr verkauft, die Altverträge werden in der Regel stillgelegt und abgewickelt.
Sollten Sie eine LV abgeschlossen haben, rechnen Sie damit, dass in den nächsten zwei Jahren die Versicherung nicht mehr für Ihre Altersvorsorge dienen wird.
Mein Mitleid mit Ihnen hält sich allerdings in sehr engen Grenzen. Lange genug wurde auf das schlechte Geschäft ( für Sie ) mit der LV hingewiesen. Lesen Sie hier weiter......
Lisa Feld, LON

Geduld zahlt sich aus......................22.4.2013 / 10:00

auch bei der Geldanlage.
Wer sich an 31.3.2011 ( Archiv Finanzen 31.3.2011 ) die von mir empfohlene Aktie von TESLA zum Kurs von € 19,07 gekauft hat, hat seinen Einsatz knapp verdoppelt ( Kurs am Freitag, den 19.4.2013 = € 38, 07 ) Liegen lassen.
Lisa Feld, LON

Gute Nachrichten.............22.4.2013 / 14:00

für Anleger.
Es gibt handfeste Gerüchte, ( kein Widerspruch in der Finanzindustrie ) dass die ECB ihren Leitzins im Juni 2013 von 0,75 % auf 0,50 % senken wird.
Tip von mir. Abwarten bei der Aufnahme von Krediten. Sie werden billiger. Schlechte Nachrichten für Sparer. Die Zinsen fallen gegen Null. Gute Nachrichten für Aktienkäufer. Die Aktien steigen.
Lisa Feld, LON

Nachtrag: 24.4.2013 / 17:00

So wie es aussieht wird die ECB bereits nächste Woche den Leitzins von 0,75 auf 0,50 senken. Sehr gut. Alle europäsischen Indices auf grün. Schlecht für die " Sheeples-Sparer ". Die Zinsen fallen weiter. Lisa Feld, LON

Natürlich befolgen Sie meine Tips................22.4.2013 / 14:00

zur Vermehrunng Ihres Vermögens selten. Eher gar nicht. Schade. So haben Sie sich eine Gelegenheit, Ihr Vermögen zu vermehren, entgehen lassen. That`s life.
Einer meiner Tips war, sich ein Haus in den USA zu kaufen. Und es zu vermieten. Oder, wenn Sie genügend Zeit haben, später zu verkaufen.

Archiv Finanzen 1.7.2011
Archiv Finanzen 8.8.2012 und vorherige

Nun , die " bösen " Banken und Hedgefond sind auf diesen Zug aufgesprungen. Allerdings relativ später als Sie ( wenn Sie investiert haben ).

So haben institutionelle Investoren mehr als70 % der Einfamilienhäuser in Florida aufgekauft.
JP Morgan berichtet, dass mehr als 10 Milliarden US $ in Häusern investiert wurden.
32 % der gesamten Hausverkäufe in den USA wurden von Investoren getätigt.

Alleine Blackstone hat ein Portfolio von 20 000 Eigenheimen gekauft und vermietet. Das waren insgesamt 3 Milliarden US $ nur im Jahr 2012. 35 % der US Amerikaner wohnen nun zur Miete. Ein Anstieg von 30% seit 2005.

Wenn Sie bei den Käufern waren, herzlichen Glückwunsch. Wenn nicht, jammern Sie nicht immer über die bösen Reichen. Sie sind halt cleverer als Sie.
Lisa Feld, LON / SuRay Ashborn, NYC / Martha Snowfield, LAX

Über die " Rogoff - Excel -Tabelle " .....................23.4.2013 / 11:00

hat Lisa ja schon kurz hier berichtet ( Archiv Finanzen 17.4.2013 ) Sie war allerdings sehr milde in ihrem Urteil.

Die Theorie dieser " Forschung " legte nämlich den " wissenschaftlichen " Grundstein für die Sparmaßnahmen vieler Nationen. Die hohe Staatsverschuldung würde zu niedrigen oder negativen Wirtschaftswachstum führen. Dies ist die Kernaussage der Theorie.
In seiner Kolumne in der NewYorkTimes vom 18. April 2013 untersucht nun Paul Krugman den Hintergrund dieser " Forschung ". Lesen Sie hier die deutsche Übersetzung von Sabine Tober, Berlin:
Die Excel Depression.
Bert Regardius, Dubai

Warum mich mein Job..................23.4.2013 / 11:00

fasziniert?

Es gibt keine andere Branche, die ein so breites Wissen und, das wichtigste, die dazu nötige Interpretation der Informationen verlangt, wie das Investmentbusiness. Kleines Beispiel gefällig?

Die Entwicklung der Jobs im Finanzgewerbe. Zahlen, die Sie garantiert nicht in Ihrem " Fachmagazin für Fianzen " , und damit meine ich alle die so auf dem deutschen Markt sind, finden werden.

Im Sektor commercial banking, accounting (+ 217 % ) and finance ( +112 % ) und capital markets ( 74 % ) sind die Jobsangebote exorbitant gestiegen. Im letzten Jahr explodierten diese bei den genannten units förmlich.

Jobangebote im Derivatehandel ( - 69 % ) , Fremdwährungshandel ( - 63 % ) und im Geldmarket (- 62 % hingegen gingen zurück. Und zwar gravierend. Interpretieren Sie selbst und handeln bei Ihren Anlagen danach. Lisa Feld, LON

Moody downgradet die Commerzbank........................24.4.2013 / 13:30

auf Baa1.
Mein Tip.: Sollten Sie ein Konto mit höheren Einlagen als € 20 000 halten, suchen Sie sich eine andere Bank. Die Commerzbank könnte, natürlich erst nach den Wahlen die erste Bank in Deutschland sein, die ihre Kunden zwecks Sanierung zur Kasse bittet.
Lisa Feld, LON

Da ich grundsätzlich mißtrauisch bin...............24.4.2013 / 14:00

beunruhigt mich der " flash crash " beim DOW nur sehr bedingt.
Größer ist die Wahscheinlichkeit, dass irgendeiner der  big player schnell seine shortpositionen auflösen wollte. Glauben Sie niee den Medien. Sie wissen weniger als Ihr gesunder Menschenverstand. Und in Zeiten fallernder Erlöse des Printgewerbes ist jede Meldung, die den Verkauf hochtreibt eine gute Meldung. Have a nice Day.
Lisa Feld, LON

Bei einer deutschen Bank eine....................25.4.2013 / 14:00

wie auch immer geartete Vermögensanlage zu tätigen, heißt, teuer einkaufen.

Ganz einfach weil jede Bank nur noch von den Provisionen der jeweiligen Emittenten eines Produktes leben kann. Egal ob Sie einen Bausparvertrag, einen Investmentfond oder eine Riesterrente abschließen - die Bank bekommt Provisionen.

Dabei hat die Bank die gleichen Wege wie jeder andere Direktvertrieb. Sie nützt die Adressen ihrer Kunden und macht schlicht Aquise. Es soll ja immer noch Bankkunden geben die begeistert sind, wenn " IHR " Kundenberater sie über ein ganz tolles Investment informieren will. Die meisten Bankkunden wissen aber gar nicht, dass auch in den Filialen fast aller Banken freiberufliche Vermögensberater sitzen. 
Diese benützen zwar die Schreibtische und, eingeschränkt, auch die Infrastruktur der jeweiligen Filiale, leben aber nur von der Provision der von ihnen verkauften Produkte.

Ob die Beratung dabei wirklich auf Ihre Interessen eingeht und diese bei dem jeweiligen Produkt berücksichtigt - ich wage es zu bezweiflen. Um also diesen " Beratungsanrufen  " zu entgehen gibt es einen ganz einfachen Trick. Sie halten ein Girokonto über das Ihre Einnahmen ablaufen und Ihre fixen Kosten abgebucht werden.
Den Rest überweisen Sie an ein zweites Girokonto, sinnvoller nicht bei der gleichen Bank.Und von dort agieren Sie mit Ihren diversen Anlagen. Der Grund für diese scheinbar etwas komplezierte Organisation ist einfach. Bei der Ducrhsicht der Kunden wird ein Berater Sie garantiert nicht anrufen. Nur ein poopeliges Girokonto, auf dem auch noch regelmäßige Überweisungen auf ein anderes Konto beieiner anderen laufen. Völlig uninteressant für den Berater - für Sie aber nicht. Denn Sie haben Ruhe vor den Anrufen der Berater die sich gerade soviel Kopfzerbrechen machen über Ihr Vermögen.

" Gefährlicher " im Sinne einer neutralen Beratung sind die sogenannten " Mobilen Vertriebe ". Fast alle großen Privatbanken in Deutschland sind diesen Weg gegangen. Multi Channeling ist der Oberbegriff für neue Vertriebswege.

Unter dem Logo der jeweiligen Bank wird dem sehr unwissenden Kunden im Prinzip etwas vorgemacht, das nicht so richtig der Wirklichkeit entspricht. Diese " Mobilen Vertriebe " ( MV ) sind schlicht freie Handelsvertreter die nur von den Umsätzen der angesprochenen Kunden leben. Also von Provisionen.

Nach aussen kann der naive Kunde ( und es gibt nur naive Kunden ) nicht erkennnen, dass er genausogut bei einem Versicherungsvertreter seine diversen Produkt abschließen kann. Die MV haben Zugriff auf die Namen der jeweiligen Bankkunden und rufen gezielt auch nur bei Kunden an, bei denen " Beratungsbedarf besteht.

Hier mal einige dieser MV:

Deutsche Bank
HypoVereinsbank

Das größere Problem skizziert dabei Dorothea Mohn von der Verbraucherzentrale Bundesverband: "Ein ungutes Gefühl bleibt allein deswegen, weil wir hier im freien Finanzvertrieb eine deutlich geringere Aufsicht haben, als beispielsweise im Vertrieb bei Banken und Sparkassen. Und meines Erachtens muss man davon ausgehen, dass in dem Bereich, der deutlich weniger streng kontrolliert wird, Täuschungen von Kunden, schlechte und falsche Beratung, eher durchkommen, als in dem strenger kontrollierten Bereich."

Fazit: Es ist mir völlig unverständlich, wieso in Deutschland Bankkunden erwarten, dass die Beratung bei einem so sensiblen Thema wie Vermögensanlage kostenlos sein muß. Obwohl inzwischen bekannt ist, dass Banken auf die von ihnen vermittelten Produkte Provisonen erhalten. 

Ebenso nicht nachvollziehbar ist für mich, wieso in fast allen Industrienationen es selbstverständlich ist, dass auch Vermögensberatung nur dann  ( meistens ) gut ist, wenn der Berater ein Honorar für sein Wissen, seine ständige Informationssammlung usw. bekommt. Verstehe einer die Deutschen.
Lisa Feld, LON

Australien wechselt beim Kauf von Anleihen............... 25.4.2013 / 14:00

von us-amerikanischen Staatsanleihen jetzt in chinesische Staastanleihen. 5 % der Fremdwährungen Australiens sollen nun in China investiert werden. Deputy Governor Philip Lowe sagte:

"It reflects the broader economic relationship between China and Australia and our increasing financial ties." USA wird aber nicht amused sein. WU Annie, Beijing

Mehr als 23 % der Centralbanken weltweit .................25.4.2013 / 14:00

halten Aktien oder wollen dieses Jahr Aktien kaufen. Hausse voraus. Hier lesen Sie weiter.......
Lisa Feld, LON

Ooops die " Wirtschaftswoche " traut ...................26.4.2013 / 10:30

sich was.
Zitat:

" Nur Naive glauben noch an die freie Marktwirtschaft und Chancengleichheit an den Finanzmärkten. Tatsächlich hat eine eng mit der Politik vernetzte Finanzelite, die ungeheure Profite in der Finanzkrise erzielt, das Regiment übernommen.
Von Notenbanken auf Knopfdruck geschaffenes Geld verteilt den Wohlstand um, weil das frische Geld zuerst bei denen ankommt, die den Notenbanken nahe stehen, während der Rest der Gesellschaft verliert " Lesen Sie hier weiter........
Julia Repers, BER

Der staatliche norwegische Pension Fund.................26.4.2013 / 14:00

hat im ersten Quartal 2013 seine Performance um US$ 37 Milliarden gesteigert.
Das ist ein return von 5,4 %. Der Fund hat ein Gesamtvermögen von US$ 728 Milliarden und ist der größe Fund der Welt.
Zur Performance trugen 8,3 % die Aktienkäufe bei. Die Bond Investments stiegen dagagen nur um 1,1 %. Der Verlustbringer waren die Anlagen in Immobilien mit - 0,3 %.
Der Government Pension Fund Global hält Aktien an Nestle mit einem Gesamtwert von 36,9 Milliarden NK. Er ist in us-amerikanischen, japanischen und deutschen Staastanleihen mit rund 341,8 Milliarden NK engagiert.

Für Anregungen in Investments ist die Jahresübersicht interessant. Hier finden Sie mit Sicherheit die ein oder andere Company, bei der es sich lohnt, als langfrist Investor einzusteigen.......

Gemanaged wird der Fund von der Norges Bank Investment Management.
Der Government Pension Fund Global wird aus den Erträgen der Ölindustrie gespeichert. Der Fund ist staatliches Eigentum und dient dazu, Renten stabil zu halten und auch Ausgaben des norwegischen Staates zu finanzieren. Nach einem Gesetz von 2001 dürfen maximal nur 4 % des Funds in den staatlichen Finanzhaushalt einfließen.
Norwegen gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Glückliches Norwegen.
Lisa Feld, LON

Unsere Leser wussten das aber schon früher.............29.4.2013 / 18:00

dass die Bestrebungen, den 500-Euro-Schein abzuschaffen in vollem Gang sind.
Allerdings zogen wir einen anderen Schluß daraus als die WELT.......
Archiv Finanzen 10.4.2013
Mark Reipens, SIN

Wer schön brav meine Aktientips...............30.4.2013 / 11:00

gekauft hat, kann sich nicht so wirklich beschweren.
Schon lange empfehle ich ja zB. TESLA - Motor. Zuletzt wieder Archiv Finanzen 2.4.2013
Da lag der Kurs bei 34,53.

Heute liegt er bei 41,85 = + 7,32 = + 21,18 %

Wer schön brav war und auch da noch gekauft hat, der kann sich inzwischen wieder über einen satten Gewinn freuen. Liegen lassen.Lisa Feld, LON