Wirtschaft Oktober 2013

Wirtschaft ist zu 90 % Psychologie..................1.10.2013 / 10:00

und deshalb ist es völlig egal, welche Berechnungsgrundlagen für das " Wohlbefinden " einer Wirtschaft herangezogen werden.

Ich amüsier mich schon seit meinen Anfängen in der Finanzindustrie über die " Muschelwerfer aka Volkswirtschaftler und warne unser wirtschaftlich interssierten Leser immer wieder davor, dem bullshit der
" Hellseher " allzu ernst zu nehmen. Hinter jeder Statistik, die heute auf den Markt kommt, stecken knallharte wirtschaftliche Interessen. Egal ob es sich um das monatelange China - Bashing oder um die seltsamen Arbeitslosenstatistiken geht, alle Statistiken sind interessengesteuert.

Um die derzeitige schlechte wirtschaftliche Situation der USA etwas zu schönen, haben die USA nun die Berechnungen zum BIP ( Brutto Inlandsprodukt ) geändert. Die EU hechelt hinterher und verändert ketzt ebenso die Berechnungen des BIP. Wir haben ja bereits im Archiv Wirtschaft 2.8.2013 darauf hingewiesen.

Die FAZ entdeckt zwar spät, aber immerhin, dass die EU die Basis zur Berechnung des BIP ändern will. Guten Morgen, liebe Kollegen. Die Absicht ist klar und erstaunt nur den von jeglicher Sach - und Fachkentnis unbeleckten Leser. Anstatt klar zu machen, dass die ganzen Sparpakete, die Länder in den wirtschaftlichen Okrkus geschickt haben, wird nun eine neue Berechnungsgrundlage geschaffen, die die Doofen erst gar nicht zum Nachdenken bringt.

Zitat;

" Die EU-Institutionen erwägen offenbar, die Methode zur Kalkulation der nationalen Haushaltsdefizite zu verändern - und zwar so, dass Krisenstaaten mit hoher Arbeitslosigkeit besser dastehen als bisher. Entsprechend könnten sie die Defizitziele der EU leichter erreichen. "
"Die deutsche Regierung war in die Überarbeitung der Berechnungsmethode auf Beamtenebene eng eingebunden und hat sich dem Vorhaben dem Vernehmen nach auch nicht entgegengestellt."

Na klar, die Kanzlerin des Herzens ist ja nicht total bescheuert und greift nach jedem Rettungsring der es ihr ermöglicht, ihren Freaks klar zu machen, wie toll ihre Wirtschaftspolitik ist.

Was die Journalisten der FAZ aber " vergessen " haben zu berichten ist die Tatsache, dass die EU-Hilfen für den Bankensektor eines Landes nicht in die Defizitberechnung einbezogen werden.

Ich mach mir die Welt so wie ich sie will.

Noch schlimmer sind, in meinen Augen, die ganzen " Voodoo vodoo " - Schamanen die aus einem Chart, der auf der Vergangenheit basiert, ihre Anlageentscheidungen ableiten.
Sie alle zeigen nur eines, dass sie alle nur Krücken für Weicheier und risikoscheue Anleger sind. Wer seinen eigenen Verstand benützt und dann den Mut hat, die Ergebnisse seine Nachdenkens in Investitionen umzusetzen, nur der ist der echte Anleger. Lisa Feld, London

Die Tage des Magazin " Focus " dürften gezählt sein..........5.10.2013 / 10:00

Der Focus zieht mit einem Teil seiner Redaktion von München nach Berlin.

Am neuen Verlagsstandort Potsdamer Platz werden dann neben den 27 Redakteuren im Hauptstadtbüro auch rund 25 Redakteure der Ressorts Politik und Kultur arbeiten. Wirtschaft, Forschung, Sport und Co. verbleiben in der bayerischen Heimat.

Dazu passt, dass der Burda Verlag mit der " The Huffington Post " eine strategische Partnerschaft eingegangen ist. Die deutschsprachige Ausgabe der Huffington Post wird von der Tochtergesellschaft TOMORROW FOCUS Media verantwortet. Vermutlich wird man im Haus Burda die Entwicklung von
" The Huffington Post  " abwarten, um dann, bei entsprechend positiven Ergebnissen, den FOCUS langsam einschlafen zu lassen. Bert Regardius, Dubai

Eine gute Idee allein reicht noch nicht....................5.10.2013 / 10:00

leider brauchen Sie noch Geld dazu.

Der Besuch bei Ihrer Bank gleicht eher dem Besuch bei einer Domina. Und garantiert dann , dass Sie einen Therapeuten aufsuchen - aber immer noch kein Kapital haben. Die nicht mehr so ganz neue Idee ist das
" crowd funding " und " crowd investing". Dabei stellen Sie Ihre Idee auf einer der vielen Plattformen vor und sammeln so Geld ein.

Für Investoren ist " crowdinvesting " eine optimale Möglichkeit, ihr Geld höher verzinslich anzulegen. Natürlich mit dem Risiko eines Totalverlustes wenn " Ihr " Unternehmen nicht den gewünschten Erfolg bringt. Die Konditionen sind unterschiedlich. Von vergünstigten Einkäufen bis hin zu einer über dem Sparbuch liegenden Rendite - der Möglichkeiten gibt es viele.

Wenn Sie dem klassischen Modell der startup-Investoren folgen, sollten Sie sich an mindestens drei startups beteiligen. In der Investmentbranche rechnet man mit 1/3 Ausfall, mit 1/3 +- 0 und einem Drittel mit exorbitanten Gewinnen.
Google, Youtube, Twitter, LinkedIn sind klassische " crowd investing " - Unternehmen. Hier haben sich zu Beginn des startups Investoren beteiligt und machen dann nach 1 - 3 Jahren Kasse.

Hier mal einige Plattformen:

Seedmatch eine deutschsprachige Plattform für startups. eine klassische " crowdinvesting " -Idee
So sucht ein startup Investoren für diese Idee:
Freunde und Bekannte leihen sich untereinander Geld für den Augenblick – ganz einfach per Lendstar-App. Die Gründer konnten mit crowdfunding 183.250 € einsammeln.

fundsters  Auf dieser Plattform finden Sie nur Projekte die der Allgemeinheit nützen  (crowdfunding )

So läuft zur Zeit eine Aktion die so aussieht:
"Mit der Fünf Seen Markthalle möchten wir einen einzigartigen Ort im Landkreis Starnberg schaffen, an dem Erzeuger aus der Region die Möglichkeit haben, ihre Waren und Anbauprodukte zentral und wetterunabhängig anbieten zu können. " Bei diesem Projekt wurden bis jetzt 5 021 € eingesammelt.

Kiva.org ist eine Plattform für gemeinnützige Projekte. Hier können Sie eine Gruppe gründen und ein von Ihnen bestimmtes Projekt vorstellen und fördern. Hier laufen zur Zeit die verschiedensten Projekte:

Von den Freidenker und Atheisten, die bis jetzt t $12,478,475 Kredit eingesammelt haben über
"Travelers who collect miles and points and seek free flights, hotel rooms and upgrades where possible. Here we seek to give back and invite everyone to join with us and m
ake a difference " die mit 1,964 Team - Members $5,976,450 als Kredit bekommen haben. Sandra Berg London

Saudi Arabien auf dem schwierigen Weg...................5.10.2013 / 16:00

Expats durch Saudis zu ersetzen.

Die Ministry of Labor and the Ministry of Commerce haben beschlossen, ab dem 1. November 2013 100 000 Expats durch saudische Mitarbeiter zu ersetzen. Archiv Aktuelles 10.9.2013

Eine Branche die unter dieser glorreichen Idee größere Probleme bekommt sind Lingerie- Stores. Da die saudischen Damen keinerlei Erfahrung im Verkauf von, naja, sexy- Unterwäsche haben, gibt es jetzt schon größere Panik. Nicht nur die relativ geringe Bezahlung treibt die Damen auf die Barrikaden. Ebenso möchten sie mindestens 3 Monate für den Verkauf geschult werden.

Ein Problem das die Damen aber haben, ist die Tatsache, dass es in Saudi Arabien Frauen verboten ist, ein Auto zu fahren. Sie benötigen für den Weg zur Arbeit und zurück einen Chauffeur. Den sie natürlich selbst bezahlen müssen. Die saudische Regierung hat mit diesem Gesetz die Büchse der Pandora geöffnet.

Eine Leserin kommentierte dies mit:

"It should be a day of training then off you go, sitting in a college for 2 years will never train anyone to deal with customers, learn on the job.
In the West, older school kids often do shop work at weekends, to earn extra allowance money for themselves. No diploma required, just a polite, and decent, disposition and acquired common sense! " Lesen Sie hier weiter....... Bert Regardius, Dubai

Sie werden in den nächsten Monaten..............7.10.2013 / 11:00

wahre Lobeshymnen von den PR - Agenturen aka Medien über das Transatlantic Trade and Investment Partnership ( Transatlantische Handels- und Investment-Partnerschaft ) lesen.
Die Begeisterung darüber wird keine Grenzen kennen. Kritik ist nicht erwünscht. Wir schrieben ja bereits in

Archiv Wirtschaft 16.6.2013
Archiv Politik 1.7.2013
Archiv Politik 16.7.2013
Archiv Wirtschaft 19.7.2013
Archiv Politik 29.7.2013

über das, was auf Sie zukommen wird. Dieser Beitrag beschäftigt sich damit, wie Sie bereits im Vorfeld der Verhandlungen manipuliert werden............Katharina Schwert, Vienna

Nicht wirklich überraschend.................8.10.2013 / 14:00

dass nun auch die Exporte in Deutschland fallen.
Rundum haben die europäischen Kunden mehr als ein Problem und sparen sich zu Tode - und Deutschland ist der Leidtragende. Naja, mein Mitleid ist gering. Deutschland predigt ja dauernd den anderen " Partnern " sparen - sparen - sparen.

Im August sanken die Exporte um kräftige -5,4 % auf 85,77 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vormonat waren es noch 93,421 Milliarden Euro. Die Importe sanken um -2,2% auf 72,214 Milliarden Euro.

Um die deutsche Wirtschaft am Laufen zu halten, müssten jetzt die Politiker den Binnenkonsum gewaltig ankurbeln. Das ginge über die Einführung eines hohen Mindestlohns und über kräftige Steigerungen des Netto - Einkommens. Leider sitzen aber in Berlin nur Ideologen. Und diese Ideologie verbietet es halt, dass
Arbeitnehmer allzu viel verdienen. Obwohl dies der gesamten Wirtschaft zugute käme.

Auf den Rückgang im Export haben wir ja schon sehr früh hingewiesen und was man tun müsste, um dies abzumildern:

Archiv Wirtschaft 22.10.2012
Archiv Wirtschaft 25.2.2013
Archiv Wirtschaft 10.4.2013

bereits berichtet. Bert Regardius, Dubai

Wer glaubt......................9.10.2013 / 18:00

dass der Wirtschaftskrieg nur zwischen den USA - China - Europa tobt wird enttäuscht.

Innerhalb der EU geht es jetzt härter zu. Auf Grund der niedrigeren Abgaswerte in der EU wird Jaguar Land Rover (JLR) die Produktion des Allradgetriebenen Defender nach 67 Jahren Produktion einstellen.

Wieder eine Konkurent weniger für die restliche europäische Autoproduktion. Die Zeiten werden härter und die Fans der EU weniger. Denn nicht nur Greatbritain ist jetzt von den Vorschriften der EU getroffen worden. Die USA müsssen sich jetzt auch anstrengen, wollen sie nicht riskieren, dass ihre Autos in Europa, die nicht den Abgasnormen entsprechen, verboten werden. Lesen Sie hier weiter......Sandra Berg London

Deutsche Unternehmen brauchen Fachkäfte................10.10.2013 / 11:00

aus der ganzen Welt.

So jedenfalls hämmern uns die Interessenverbände und ihre politischen Angestelletn seit einiger Zeit ein. Denn die " demographische Entwicklung " ist so katastrophal, dass wir bald aussterben werden.
Dass es bei diesen Forderungen nur darum geht, BILLIGE Arbeitskräfte aus den Krisenländern in den Arbeitsmarkt zu pumpen und damit die Lohnkosten weiter zu drücken - der Deutsche ist schlicht zu doof um dies zu erkennen. Im

Archiv Aktuelles 19.8.2013

haben wir ja beschrieben, wie der Krankenhaus - und Pflegekonzern Asklepios tunesische Arbeitnehmer anwirbt und wie er sie dann in Deutschland behandelt.
Nun passiert das gleiche mit spanischen Arbeitnehmern. Mit großen Versprechungen wurden sie nach Deutschland geholt - und im Stich gelassen. Alles nur, um in Deutschland die Löhne drücken zu können. Sigrid Wafner, Berlin

Guten Zahlen aus den USA...................10.10.2013 / 15:00

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe 374.000 nach 308.000 in der Vorwoche.
Damit bleibt die FED weiter im Spiel. Die Indices sind schon mal um zwischen 30 und 60 Punkte gestiegen. Börse kann so schön sein. Lisa Feld, London

Es ist das uralte Spiel.....................14.10.2013 / 10:00

von Produktzyklen.

Für viele unserer Leser kaum noch in Erinnerung oder völlig unbekannt ( weil sie damals noch gar nicht geboren waren) ist das klassische Beispiel die Credit Card. In grauer Vorzeit wurde die CC wie ein kostbares Gut mehr zugeteilt, denn verkauft. Es war ein Statussymbol, das den Besitzer als sehr vermögend auszeichnete. Lang, lang ist`s her.

Die CC ist heute eine Massenware. Das gleiche gilt für Fernflüge. Auch hier gab es einmal eineZeit, als eine Reise in die USA nur den sehr Vermögenden vorbehalten war. Da keine Company nur von den paar " Reichen " leben kann, wird das Produkt eben so billig, dass es für die breite Masse bezahlbar ist.
Das passiert nun auch mit Apple. Auch Apple war exorbitant teuer. Und deshalb hipp. Die Zeiten sind auch hier vorbei. Vom billigen IPhone bis jetzt hin zum iMac . Apple wird in 2014 einen billigeren iMac auf den Markt werfen. Nur damit ist es der Company möglich, weiter Geld zu verdienen. Und all die Apple-User müssen sich ein neues Spielzeug suchen um sich aus der Masse der " Armen " hervorzuheben. Mark Reipens, Singapore

Das könnte ein Problem .....................15.10.2013 / 14:00

für Burberry werden.

Die CEO Angela Ahrendts, die Burberry die letzten drei Jahre aus dem Tal der Tränen geführt hat, wird ihren Vertrag bei Burberry nicht mehr verlängern. Sie geht zu Apple. Sie ist die typische " Risk-Managerin ", die Companys, die am Boden liegen, aufbauen kann.

Für Burberry eine schlecht Nachricht. Ob sie bei Apple aber Erfolg haben wird? Sie ist es gewöhnt alleine zu entscheiden und das ist bei Apple nicht ganz so leicht. Vorsichtig formuliert. Anyway. Angela soll bei Apple jetzt die Stores auf  Erfolg trimmen und das online - business verantworten. All the best, Angela. Sandra Berg London

PPG Industrie Inc...................15.10.2013 / 14:00

eines der grössten Spezialunternehmen für Beschichtungen und Spezialprodukte wird in den nächsten drei Jahren mehrere Fabriken in China eröffnen.

Mit diesem Schritt will man näher am Kunden sein und spezielle Produkte für chinesische Companys entwickeln. Bereits jetzt betreibt PPG Industrie Inc. 30 Fabriken im asiatisch - pazfischen Raum. 14 Fabriken sind im chinesischen Mainland. PPG will in den nächsten Jahren das führende Unternehmen auf seinem Gebiet in China werden.WU Annie, Beijing

Chinas Staatsfond.....................15.10.2013 / 14:00

SAFE ( State Administration of Foreign Exchange ) der die 3,4 Trillionen US$ ( deutsche Billonen) Devisen Chinas verwaltet, ist auf der Suche nach neuen Akquisitionen. 

Zur Zeit ist SAFE an der Beaugrenelle Shopping Mall, mitten in Paris, interessiert. Der Wert der Immobilie wird auf 700 Millionen geschätzt. Die Besitzer sind Gecina SA, die 85 % an der Immobilie halten und die APSYS Group. Beide gaben bei Anfrage über den Deal keine Auskunft.
Die Aktien der Gecina SA stiegen in diesem Jahr bereits um 24 % .WU Annie, Beijing
@lisa: danke für den tip. ich lad dich zum essen ein. bin nächste woche in lon. check deine mail.
WU Annie, Beijing

Ooops Apple kürzt die Produktion seines ..................16.10.2013 / 14:00

Billig - Handys IPhone 5 c. Lesen Sie hier weiter........... Mark Reipens, Singapore

Ich versteh die Deutschen nicht.....................16.10.2013 / 14:00

dass sie sich mit Händen und Füßen gegen einen ( meiner Meinung sehr viel höheren Mindestlohn, als die kolportierten 8,50 Euro ) wehren.

Irgendwie war ich bisher der Meinung, dass Deutschland mehr ein Land der zwar sozialen, aber immerhin Markwirtschaft sei. Dabei jammern inzwischen hunderte von Unternehmen ( mitsamt den christlichen und sozialen Parteien ) gegen einen Mindestlohn. Im Umkehrschluss heisst dies doch wohl, dass eine ganze Menge von " Geschäftsmodellen " , angefangen vom Restaurant, über Friseure, Schlachtbetriebe bis hin zu den Paketverteilern ein Geschäftsmodell betreiben, das ungeniert über
" Lohnzuschüsse vom Staat " subventioniert wird.

Wenn Branchen mit einem Niedrigstlohn ihren Mitarbeitern " empfehlen ", den Rest des Lohns vom Staat aufstocken zu lassen, ist das kein Geschäftsmodell, sondern schlicht Sozialismus in Reinkultur.

Ein Unternehmer, der es nicht schafft mit Löhnen, die dem Mitarbeiter einen Mindeststandard zu ermöglichen, den Markt zu besetzen, ist schlicht ein Sozialschmarotzer. Und damit wesentlich
schlimmer, als der Hartz IV - Empfänger, der mit einem " Nebenjob " 100 € dazuverdient um zu überleben.

Ein Unternehmen, das es nicht schafft, den Mitarbeitern vernünftige Löhne zu bezahlen soll vom Markt verschwinden. Dass aber der Steuerzahler oder, noch schlimmer, alle Angestellten über die Beiträge in die Sozialversicherung, diese " Geschäftsmodelle" ohne Murren finanzieren, zeigt für mich tatsächlich die grenzenlose Dummheit der deutschen Wähler. Mark Reipens, Singapore

So billig wie jetzt...................17.10.2013 / 14:00

werden Sie in den nächsten Wochen nie mehr einkaufen.
In den USA beginnt jetzt die Holiday Season. Die wichtigste Zeit für alle Einzelhändler.  Denn das vierte Qaurtal eines Jahres entscheidet über Gewinn oder Verlust der Retailer.
Und bereits jetzt beginnen viele ihre Preise zu senken.
Für Europäer ein Schnäppchenparadies. Sie profitieren auch noch von einem niedrigen US$ . Und sparen noch einmal. Der Zoll wird auf den Kaufpreis erhoben. Da die meisten amerikanischen Produkte bis zu 70 % preiswerter sind als in Europa, ist die Umsatzsteuer also kein Problem.
Die großen Retailer haben alle Seiten im Netz. Manche versenden die Produkte sogar kostenlos. Also ran an den Speck. Vie Freude bei der Schnäppchenjagd.
SuRay Ashborn, New  York

Die Evraz Group stellt ihr Stahlwerk .......................17.10.2013 / 17:00

in Claymont, Delaware ein.

Der Grund dafür sind die Stahlimporte in die USA. Das dürfte aber nur ein vorgeschobener Grund sein. Die Umweltschutzbehörde hatte im März 2013 angeordnet, dass im Werk Claymont eine neue Abluftanlage eingebaut werden muss. Das wäre eine multi-millionen -Dollar Investition.
Also beginnt jetzt erst das Pokern. Immerhin beschäftigt Claymont 375 Mitarbeiter. Der Kurs der Aktie ging heute von 1, 48 Euro auf 1,59 Euro hoch. Mark Reipens, Singapore

Der steigende Euro....................18.10.2013 / 10:00

vs. US $ ist jetzt nicht so wirklich überraschend.

Es gibt ja seit einiger Zeit schon Hinweise auf den steigenden Euro vs US$. Der IMF mahnte im Juni 2013 Deutschland an, mehr für den Binnenkonsum zu tun. Aber das interessierte die Regierung nur am Rande. Jetzt spürt halt die deutsche Industrie die Unvernunft der deutschen Politiker. Wir haben im

Archiv Wirtschaft 19.6.2013
bereits auf steigende Eurokurse und die Ursache hingewiesen. Mark Reipens, Singapore

Apple ruft sein.......................21.10.2013 / 10:00

MacBookAir wegen eines Defektes der Festplatte zurück.
Dies betrifft die Modelle mit der 64 Gb und der 128 Gb Festplatte. Die Geräte wurden zwischen Juni 2012 und Juni 2013 verkauft. Apple tauscht die Festplatten kostenlos aus.  Kunden die für den Austausch der Festplatten bezahlt haben erhalten die Kosten rückerstattet. Tanja Swerka, Moskau

Chinas Wirtschaft wächst ...................21.10.2013 / 10:00

auch im September 2013.

Um 10,2 % erhöhte sich die Industrieproduktion yty. Das sind 0,2 % weniger als im August 2013. In den neun Monaten des Jahres 2013 stieg die Industrieproduktion um 9,6 % im Vergleich zum selben Zeitraum in 2012.

Die Statistik berücksichtigt alle chinesischen Unternehmen, deren Jahresumsatz mehr als 3,26 Millionen US $ beträgt. Das Bruttosozialprodukt stieg in China jetzt um 7,8 % gegenüber dem 2. Quartal 2013. Der Einzelhandel stieg um 13,3 % im September 2013. Das sind 0,2 % weniger als im August 2013. WU Annie, Beijing

Das Spiel geht weiter.....................21.10.2013 / 10:00

in Irland.

Immer mehr us - amerikanische Reiche kaufen verstärkt Immobilien in Irland. Und treiben damit die Preise wieder in alte Höhen. Da die Immobilienpreise in Irland in den letzten Jahren um mehr als die Hälfte gefallen sind, gibt es mehr Schnäppchen die sich die Reichen nicht entgehen lassen.

Aber wie sagt Lisa immer. " Die Reichen sind nur intelligenter als die, angeblich, Armen ".
Denn welcher Deutsche kauft sich dann Immobilien, wenn sie billig sind. Lisa hat da ja schon einiges geschrieben:

Archiv Finanzen 1.7.2011
Archiv Finanzen 19.11.2012
Ira McDorsan, Dublin

Declan Ryan................. 21.10.2013 / 10:00

Gründer von Ryan Air wird 3,6 Milliarden € in seine Beteilung an dem mexikanischen low-cost- Carrier investieren. Vivaaerobus will dafür einen Großeinkauf bei Airbus tätigen. Gekauft werden sollen 40 A320neos und 12 A320 .
Und da wir ja nicht Ihre Shares - Nannys™ sind,( Lisa ) dürfen Sie auch selber denken.
Ira McDorsan, Dublin

Wenn wir behaupten, dass 95 % der Deutschen .....................21.10.2013 / 17:00

keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen haben, wird uns das als Arroganz ausgelegt. Ok, dann sind wir halt arrogant. Bis zum Beweis des Gegenteils bleiben wir bei unserer These.

Ein aktuelles Besipiel für unsere These ist, dass alle Deutschen und zwar aus allen politischen Richtungen, den Schwachsinn ihrer Politiker ungeprüft glauben - und nachbeten:

" Die demographische Entwicklung macht es dringend erforderlich, die Kosten der Sozialversicherungen zu kürzen "

Dieses Statement wird vom HarzIV - Empfänger bis zum leitenden Angestellten, vom Hauptschüler bis zum Akademiker nicht nur geglaubt, sondern kritiklos verinnerlicht. Ist ja auch so logisch.

Wo wenige arbeiten, wird wenig verdient und damit auch wenig an Beiträge in die Sozialkassen bezahlt. Und wo ganz viele in Rente sind und die Rente aus den Beiträgen finanziert wird, kann ja nur die Demograpie schuld sein. Logisch.

Logisch ? Leider für alle, deren eigene Intelligenz sich meist darauf beschränkt, das nachzuplappern, was ihnen von den interessierten Kreisen vorgebetet wird.

"Porsche-Mitarbeiter müssen weniger arbeiten "

Wie das denn ? Jahrzente, um genau zu sein seit dem grössten Sieg der Neoliberalen, der Agenda 2010, glauben die Doofen doch, dass weniger Arbeit, egal ob Beschäftigte oder Arbeitsstunden das Sozialsystem ruinieren. Und jetzt kommt Porsche und senkt die Arbeitszeiten! Und das bei gleichem Lohn! Die Aktien des Unternehmens jedenfalls reagierten gar nicht. Ein bisschen rauf - das wars.

Was passiert da? Die Lösung des revolutionären Schritts ist ganz einfach. Aber brandgefährlich. Der entscheidende Faktor dieser Aktion ist das Zauberwort:

" Bei Porsche ist die Produktivität enorm gestiegen. Vor vier Jahren seien am Tag 142 Autos in Zuffenhausen gefertigt worden, inzwischen seien es mehr als 200 Einheiten. Zwar seien neue Mitarbeiter eingestellt worden, andererseits sei aber auch die Produktivität enorm gestiegen, sagte Hück. "

Im Klartext. Nicht die demographische Entwicklung ist für die Sozialsysteme entscheidend. Es ist die Produktivität. Denn wenn ein Unternehmen, mit der gleichen Anzahl von Mitarbeitern und weniger Arbeitstunden mehr Produkte verkauft, verdient das Unternehmen erheblich mehr. Und kann, ohne Gewinneinbußen, erheblich mehr an Gehältern bezahlen ( Die Senkung der Arbeitszeit hat keine Auswirkung auf die Höhe der Löhne bei Porsche . Es ist somit eine stolze Gehaltserhöhung! ) Die wiederum auch höhere Abgaben in die Sozialsysteme generieren.

Wir haben ja bereits hier schon vor einger Zeit auf den Schwachsinn der Demographie, als Teufelszeug der Sozialsysteme geschrieben:

Archiv Politik 29.12.2010
Archiv Wirtschaft 10.9.2012
Archiv Politik 30.10.2012
Archiv Politik 5.11.2012

Eine viel spannendere Frage stellt sich für die Zukunft. Wenn also weniger Arbeiter wesentlich mehr Produkte herstellen, also die Produktivität gesteigert wird, gehen dann die Sozialsysteme kaputt? Darüber haben wir auch schon geschrieben. Wir wollen Sie aber nicht geistig überfordern und schreiben darüber später. Mark Reipens, Singapore
@mark. glaubst du wirklich, dass unsere Leser über die nötige intelligenz verfügen? wenn schon bei aktien sehr viel blödsinn geglaubt und erzählt wird. pls check your mail lisa.

Ein paar Zahlen aus den USA.........................22.10.2013 / 14:00

Dupont, eines der größten Chemieunternehmen der Welt hat uns glücklich gemacht.

Der Profit schoss um 67 % in die Höhe. Die Segmente für die Herstellung von Solarzellen trugen überdurchschnittlich zum Erlös bei. Das total net income stieg auf 285 Millionen US$ im yty. Das Operating earnings per Share ist jetzt bei 0,45 US$.  Der Gesamtumsatz stieg um 5 % auf 7,74 Milliarden US$. Bert Regardius, Dubai

In Cuba bahnt sich eine gravierende Änderung.............23.10.2013 / 11:00

im Währungssystem an.

President Raul Castro hat jetzt angekündigt, dass das " Zwei-Währungssystem " auslaufen soll. Auf Cuba gab es seit 1994 zwei verschiedene Währungen. Das eine war der Cuban Pesos CUP, der von den Cubanern als Währung im Alltag benutzt wurde. Und den Convertible Pesos ( CUC ) der im internationalen Handel und im Tourismus benutzt wurde.

Die Umstelllung soll nun mit einer Mischung aus beiden Währungen erfolgen. Diese neue Währung soll es zukünftig Cubanern auch erlauben, zB Immobilien zu kaufen und zu verkaufen. Mit der Umstellung werden die Bedingungen für die Steigerung der Wirtschaftsleistung und damit eine Verbesserung des Exports und Imports angestrebt.
Ob das für die Cubaner wirkliche Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen bringt, wird allerdings erst die Zukuft zeigen. Maria Stephanie Gonzales, Madrid

Der Wirtschaftskrieg ist im vollem Gang...................25.10.2013 / 15:00

und keiner will es wahrnehmen. Wir haben ja bereits vor knapp drei Jahren auf einen veritablen Wirtschafts - und Währungskrieg hingewiesen. Nur geglaubt hat uns keiner.

Archiv Wirtschaft 18.11.2010
Archiv Wirtschaft 29.6.2011
Archiv Wirtschaft 12.9.2011
Archiv Politik 19.9.2011

Der Euro vs US$ steigt. Damit wird den Europäern, und hier insbesondere den Deutschen, das Leben verdammt schwer gemacht. Dazu noch eine Prise Überwachung durch die USA - und schon ist das Chaos vorprogrammiert.
Im Klartext. Wenn die deutsche ( neue ) Regierung sich nicht bald von ihrer Sparpolitik verabschiedet und den Binnenkonsum ankurbelt, dann wird Deutschland der Verlierer sein. Und die deutschen Unternehmen, die nicht schon in Asien oder den USA produzieren, bekommen mehr Probleme, als ihnen lieb sein wird. Vermutlich wird der Euro vs US$ auf die 1,42 steigen und sich da für einige Zeit etablieren. Mark Reipens, Singapore

Der CEO von Facebook....................25.10.2013 / 15:00

Mark Zuckerberg bedankt sich bei den Usern von FB. In 2012 lag sein Jahresgehalt, incl. sämtlicher Benfits, bei 2,3 Milliarden US$. Damit ist er der bestverdienendste CEO der Welt. Mark Reipens, Singapore

Kein so wirklich tolles Geschäft....................26.10.2013 / 10:00

ist der Kauf von Gold. Am 25.11.2011 ( Archiv Finanzen 24.11.2011) stand das Gold bei
US$ 1 688.  Damaliger Euro vs. US $ war 1,3229 . Goldpreis in Euro 1276.36 €

Der aktuelle Kurs ( 25.10.2013 ) ist nun US $ 1 351. Kurs Euro vs US $ 1,3804. Goldpreis in Euro = 980,26 €. Das ist in zwei Jahren ein schöner Verlust von 296,10 €.

Aber Gold ist ja sowas von sicher. Für mich sind Leute, die Gold kaufen, wirklich mit dem Klammerbeutel gepudert ( so sagt Mark ) Goldfreaks waren noch nie besonders intelligent.
Meine Mitarbeiter wären obdachlos und meine Anleger würden mich bei einer solchen Performance steinigen. Lisa Feld, London